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Central-Verein-Zeitung · 1922-08-03 · 13 (3.8.1922) · p. Seite 161

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
1 (1922)
Issue
13 (3.8.1922)
Date
1922-08-03
Page
Seite 161 (sequence 1)
Language
German
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Einzelnummer 1,50 M. SerUn, 3. August 1922 I. Jahrgang o Nr. 13 Müller sür-eutfrktum unvluoentum «Postscheckkonto: 30472 lvryan Oes tenkral-Vereüis öeutrrker StaatsvürgeriüölfcKcn Mauvsns'Ä» Verlag unö Schriftleitung: Serlin SW HS, Linöenftraße 13 Zernfprecher: flmt Dönhoff 3544, 3545, 3544 Die Zeitschrift ist nur durch die zuständige Po st an st alt zum Preise von vierteljährlich M. IS— zu beziehen Alleinige Anzeigenannahme: Annoncen-Expedition Rudolf Masse, Berlin SW 19, und deren Filialen. Anzeigenpreis: M. 18,— für die 6 gespaltene Zeile nach Rudolf Mosses Normalzeilenmeffer Nr. 4, Familienanzeigen und Stellengesuche für Mitglieder des Central-Vereins mit 50% Nachlaß Die 90 mm breite Reklamezeile M. 90,— Der vermchtungskampf gegen das Judentum. „Geheime Richtlinien für Sie höheren Gra-e öes Sunöes." Die Ermordung Rathenaus hat dem sittlich empfindenden Teile des deutschen Volkes die außerordentliche Gefahr klar vor die Augen gestellt, in die deutschvölkische Wühlarbeit es gebracht hat. Polizei und Regierung sehen ssich endlich zu kräftigem Zupacken gegen alle jene veranlaßt, die den Mord materiell und ideell förderten. Haussuchungen brachten allerhand Geheimpapiere ans Tageslicht, die unsere ernsteste Beachtung beanspruchen dürfen. Aeber einige dieser Dokumente ist an dieser Stelle schon gesprochen worden. Heute soll der deutschen Oeffentlichkeit eine Weheimanweis ung unterbreitet werden, die bei einem -Thüringer Führer des „Jungd eutschen Ordens" gefunden wurde. Wenn vereinzelt die Ansicht laut wurde, die ^„Richtlinien für die höheren Grade des Wundes" entstammten dem „Jungdeutschen Orden" selbst, ffo können wir dieser Ansicht nicht beipflichten. Für uns ^kourmt der Gothaer „Deutschbund" als Urheber in Frage. Wer ■'in den letzten drei Jahren die Arbeit des Deutschbundes und Hes deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes aufmerksam beobachtet hat, wird viele seiner Beobachtungen in den „Richtlinien" bestätigt finden. r: Richtlinien für bte höheren Grade des!J Bundes. In den „Richtlinien" wird Zunächst das unheimlich zersetzende Wesen des Judaismus aus allen Gebieten als erwiesen hingestellt, der Antisemitismus als eine durchaus positive Bewegung bezeichnet. Dann folgen die einzelnen Ratschläge: „Verschwiegenheit, Tatkraft und Selbstbeherrschung sind die ersten Tugenden, die von einem Vundesmitglied verlangt werden müssen. Gilt dies schon im Verkehr mit deutschen Volksgenossen, so in ungemein verstärktem Maße vom Verkehr mit Juden und sonstigen Fremdstämmigen. Der geschäftliche und persönliche Verkehr mit diesen ist aus das all ernöti gste zu beschränken und nur so weit Zugelassen, als es aus taktischen Gründen nötig er s ch e i n t. Man bewahre also immer die Ueberlegenheit und Selbstbeherrschung, lasse auch seine eigentlichen Gedanken nicht erraten und den Gegner im Zweifel über die eigenen Absichten; um so eher wird er seine wahren Absichten enthüllen. Nicht jeder Jude ist ein Judaist, das heißt der bewußte Träger des zerstörenden und vernichtenden Prinzips. Jeder Jude stützt aber bewußt oder unbewußt das jndaiftische Prinzip — jeder Jude hält unbedingt Zu seinem Volke, möge es auch der sonst geistig und sittlich höchststehende Jude sein." Einige Empfehlungen psychologischer Natur gipfeln in dem Satze: „Um die mit jedem menschlichen Zusammenleben unverträglichen Grundsätze des Judaismus kennen zu lernen, ist ein eindringliches Studium der semitischen und antisemi-- tischen Literatur unumgänglich. Die wertvolleren antisemitischen Handbücher sind größtenteils vergriffen; ihr Neudruck wird in die Wege geleitet. Ern Verzeichnis derselben wird folgen." Nun schließen sich die Einzelforderungen an: „Es darf nichts in oder von jüdischen Geschäften gekauft, bei jüdischen Bankhäusern keine Depots gestellt oder sonstige Geschäftsverbindungen angeknüpft und unterhalten werden; keine jüdische Zeitung ist zu halten oder zu kaufen; dagegen die deutsche Presse in jeder Beziehung zu fördern. Die noch scheinbar unabhängigen Ze i t un g e n sind'zu beob ach ten und allmählich zum D eu tschb e w uß t se in zu erziehen; auf einflußreichere und gut eingesührte Zeitungen durch Auskauf oder durch Erwerbung der Mehrzahl der Aktien oder Geschäftsanteile Einfluß zu gewinnen, ist nachdrücklich zu erstreben. Anzeigen und Mitarbeit nach Möglichkeit nur an deuischbewußten Zeitungen. Ich möchte dabei auf die „D e u t s ch e Z e i t u n g" irr Berlin SW 11, Hedemannstraße 12, Hinweisen, die sich zum Hauptblatt der nationalen Bewegung bewußtermaßen auszugestalten strebt, Wer gewohnt ist, für Zeitungen und Zeitschriften zu .schreiben, versäume nie, jedesmal die Bedeutung dieses oder jenes führenden deutschen Menschen gebührend hervorzuheben; es muß dem Volke die ihm vom Judaismus eingehnmmerte Vorstellung genommen werden, als ob alles Große und Bedeutende nur vom Judentum ausgehe, daß die Juden die geborenen Führer der Welt seien. Die E r z i e h u n g der deutschen Sortiments b u ch h ä n d * l e r zur Empfehlung und Bevorzugung deutscher Schriftsteller und Verlagsanstalten ist nicht minder wichtig: ebenso die der Leihbüchereien. Beide sind hervorragend berufen, an der Wiedergewöhnung des deutschen Volkes an deutsche Schriftsteller mitzuarbeiten. Wenn gewisse Vorfragen erledigt sind, wird hierüber sowie über die Befreiung der deutschen Schriftstellerwelt von der jüdischen Hörigkeit noch besonders berichtet werden. Ein weites Feld der Betätigung bietet sich in der Sammlung, Sichtung und Weitergabe an den Vormann von jüdischen Vorgängen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wird diese Arbeit folgerichtig dnrchgeführt, so wird die. Geschäftsstelle sehr bald zu einer umfangreichen Sammlung von Unterlagen ausgestaltet werden können, die, richtig verarbeitet, von große m Nutz e n werden können. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Sammlung und Weitergabe der Namen derjenigen Person e'n, d i e in völkischer Beziehung unzuverlässig I in d, insbesondere derjenigen, die bewußt im geistigen Banne oder im Solde oder in w irtschaft! iche r Abhängigkeit vom Judentum stehen. Dies führt zu folgendem über: Die Juden unterstützen ihre Rassegenossen in weitem' Maße- und die ihnen dienenden Mitglieder ihre^ Wirtsvölker vorbildlich. Daher unvermeidliche Unterstützung ur» Förderung der Deutschbewußten, welchem Berufe und Stande sie auM an gehören mögen. Der Bund muß seine Leute auch in alle w schaf blichen, sozialen und politischen Vere^W

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