Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 1 (1922)
- Issue
- 10 (13.7.1922)
- Date
- 1922-07-13
- Page
- Seite 134 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2277379-2277380-2277390--00145-2279244- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
134den Ausführungen an und brachte noch Emzelheüen über bie_ umfangreiche Tätigkeit des Lentral-Bereias. Viele Mitglieder haben sich daraus zum Emtrttt in den Central-Verein gemeldet. Nachdem noch einige Herren hrerzu gesprochen hatten, wurde von Herrn Max Silberberg über die vom Eroß-Verltnec Aerztebund uns eingeräumten Vergünstigungen referiert. Ilnsere Mitglieder werden zu den augenblicklich festgelegten Mindestsätzen behandelt und erhalten auf diese noch einen Rabatt von 20 Prozent. Es ist dies ein anerkennenswertes Entgegenkommen, das vielen Mitgliedern und ihren Angehörigen rm Krankheitsfälle eine Erleichterung bietet. Auch ist ein Vertrag mit dem Zahnärztebund zustandegekommen, der wesentliche Ermäßigungen eiithalt. , Beuthen D.-S. Nach dem uns vom „Jüdischen Meister- und G e s e l l e n v e r e i n f ü-r den o b e r s ch l e si s ch e n^ .Zn d u ft r tc bezir langen genommcii. an die Lehrlinge. . .. . . . r - , Der .Sß c r c i lt s e l b st ä n d r g e r; ii d r s ch e r Hand - Mitglieder "auch weiterhin bemüht bleiben werden, die Säumigen von der Notwendigkeit des Zusammenschlusses aller jüdischeil Handwerksmeister zu überzeugen und sic dem Verein zuzuführen. _ Verein kribständiger jüdischer Nandwerrer und GetvrrbeSre.bender iU Hamburq von 18»«, Geschastsstcllc Werden-Allee 3b—40 (Bernhard Seinemann). Die Mitgliederversammlungen finden regelmäßig am letzten Donnerstag eines jeden Monats statt. Zur gleichen Zeit tagt die Frauengruppe. Vorstands- und Ausschußsitzungen am ersten Donnerstag eines reden Monats. Besondere Einladungen (auch telephonische) ergehen von jetzt ab nicht mehr. Älle Verscunmlungsänzeigen und Vereinsnachrichten werden nur in dieser Leitung heranntgegeberr. Landesverbaudstagungeu Des C. B. Unter Beteiligung von 48 Vertretern aus allen Teilen deslinksrheinischen Gebietes fand in ftolu am 2. Juli die zweite Delegiertentagung des ünksrheiiiischeir Landesverbandes des E. B. statt. Der Vorsitzende Bernhard Feilchenf e X b (Köln) erstattete den Geschäftsbericht. Die Zahl der Orts- gruppen ist in zwei Jahren von acht auf mehr als 70 angewachsen. Den Bericht über die politische Lage gab der stellvertretende Syndikus des Eentral- Vereins Dr. Alfred W i e n e r. Daran schloß sich eine längere Aussprache. Die Nachmittagssitzuiig füllten drei Referate aus. Rechtsanwalt Karl L ö w e n st e i n (Aachen) svrach über „Die Pflege des deutsch-jüdischen Gedankens im E. B", Landrichter Ikenberg (Köln) über „Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten und der E. V.", Syndikus E. I a c o b y (Köln) über „Fiuanzfragen". Erst gegen 7 Uhr abends fand die Tagung ein Ende, die das enge Band Zwischen Landesverband, Ortsgruppen und der Zentrale noch enger geknüpft hat. & Am 11. Juni fand in V a d AI t h e i d e eine Versammlung des Landesverbandes R i e d e r f ch l e s i e n statt, bei der von 23 Ortsgruppen 11 durch 21 Delegierte vertreten waren. In Vertretung des erkrankten Vorsitzenden leitete Herr Rechtsanwalt F o e r d e r (Breslau) die Tagung, die sich mit sämtlichen zurzeit akuten Problemen unseres Kampfes beschäftigte. Der Versammlungsleiter gab zu jeden: Punkte einen kurzen Abriß, an den sich jedesmal eine knappe, aber inhaltsreiche Diskussion anschloß. So gelang es. Ctajas ganz deäkates sind Sodena. Sigucen-Hude&t Sie geben rasch und billig appetitreizende und doch nahrhafte Suppen. Auch als Auflauf, Pudding mit oder ohne Obst eine iiöstl. Speise. innerhalb drei Stunden folgende Materien durchzufprechen: 1. Antisemitismus und Justiz. 2. Iugendbünde an höheren Schulen. 3. Deutschsoziale Partei, 4. Verbreitung.von Abwehrmaterial. 5. Badeorte (Propaganda, innere Mission, antisemitische Logierhäuser). 6. Bewegung Naumann. 7. Keren hajessod. 8. Beitragserhöhung. 9. E. V.-Zeitung. Die Tagung weckte in allen Anwesenden den Eindruck, daß der Landesverband auf befriedigende Erfolge seiner Arbeit zurückblicken kann, daß aber noch viel für unsere Arbeit getan werden, muß. Geschäftliche kNittellungsn. Bad Reichenhäll. Es wird uns aus dem bäuerischen Bad Reichenhäll geschrieben, daß sich die Saison gut angelossen hat und hauptsächlich deutsche Gäste hier Heilung und Erholung suchen. Die vielverbreiteten Nachrichten über übermäßige Forderungen in München und im bayerischen Hochland treffen für Bad Reichenhall nicht zu. Man hört von Fremden selbst, daß hier die Verpflegung vorzüglich und die Preise den heutigen Verhältnissen entsprechend sogar sehr bescheiden sind. Die Friedenspreise von 10 bis 20 Mark in Hotels ersten Ranges (in Pensionen 6 bis 12 Mark) pro Tag, Zimmer und Verpflegung, entsprechen bei der heutigen Goldwährung (laut Geschäftsbericht der Men Bank) 600 bis 1200 Mark (bzw. 360 bis 700 Mark), während in eichenhall die heutigen Preise für volle Pension mit' Zimmer bei Hotels ersten Ranges sich von 350 Mark an bewegen (bei Pensionen von 180 Mark an). Je nach den Ansprüchen kann man privat oder in kleinen Pensionen noch billiger Unterkommen. Ueber die weltberühmten Heilerfolge gibt die Werbeschrift des Kurvereins erschöpfende Auskunft. Rrche Bar Nor-errreh, Inh. Theo Nagelschmidt. Wie uns von verbürgter Seite mitgeteilt wird, sind Herrn Nagelschmidt jüdische Gäste herzlich willkommen. '* Gold-Cream Schert. Wer seinen Körper pflegt, braucht einen guten Hautcreme, dessen Zusammensetzung je nach der Beschaffenheit der Haut verschieden sein muß. Der Verbraucher läßt sich leicht dazu verleiten, einen Creme zu kaufen, der ihm empfohlen wird, ohne zu bedenken, ob seiner Haut durch den Gebrauch des Cremes die Stoffe zugeführt werden, die zu ihrer Gesunderhaltung notwendig sind. Wer an trockener fettarmer Haut leidet, die im Winter wie im Sommer unter der Einwirkung von Licht und Luft leicht ausspringt und rauh wird, sollte nur einen fetthaltigen Creme verwenden, um die Haut geschmeidig zu erhalten, und gegen die erwähnten Einflüsse unempfindlich zu machen. Gold- Eream Scherk ist als solcher Fettereme zu empfehlen. Er ist aus rein.en Wachsen und Oelen zusammengesetzt, hat einen angenehmen Dust rrnd führt fettarmer Haut die notwendigen Nährstoffe zu. Er kann dank seiner ausgewählten Komposition nie verderben und behält feine Wirkungskraft, bis der letzte Rest verbraucht ist. Bei stark überfetteter Haut, die durch ausfallendes Glanzen bei der geringsten Transpiration so unangenehm empfunden rbird, empfiehlt sich der Gebrauch von Trisena-Ereme. Dieser Creme ist fettfrei, erzeugt aus der Haut den matten Pastellton und übt eine gut konservierende Wirkung aus. (Parfümerie Scherk Berlin—New Borc.) Für d. Schriftleitg. verantwort). i. V. Dr. Alfred W i e n e r in Berlin 81V 68. Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn frankierter Umschlag beiliegt. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Max Junge, Berlin-Friedenau. Druck von Rudolf Müsse. GeleßenheitMuse! Brillantschrnnck, Uhren,Ketten, Silbcrtaschen.Zigarettenetnis, antike Silberwaren. J. LOEWEMSOHN, JUWELIER Jnwelenlvmbard Reelle Höchstbeleihnng Berlin, Leivriger Straße 75 Zentrum 1964. Dad Pyrmont Villa Hein. Ausbildung in Haushalt und Wissenschasten.allch Erholung. Sommer und Winter geöffnet. Sedttgipferd* diebßä(e£htnmkhfdft 'für garte wjeLödeQaut Garmisch - parienkirchen Die Perle Dberbaherus. Landhaus Wolff. Kellweserweg 288s erstklassige streng rituelle Familienvension. Balkonzimmer mit wunderbarem Menyanorama. Ganzjährig geöffnet! Mäßige Preise. Erste Referenzen! Telephon 360. Win- Wen .WtiMMnMhr" Berlin-Wilmersdorf, Kaiser-Allee 43. i Hervorragende Küche. Kammermusik. Qualitatsweine m noch billigen Preisen Telephon: Uhland 5558, 9599. i M Oldesloe | D 50 Minuten von Hamburg, 20 Minuten von (§) rffc Lübeck. Berühmtestes, altbekanntes Moor-, Gol- und Schwefelbad in Norddeutschland/ (y) unter gänzlich neuer ärztlicher Verwaltung. D rk Großes Kurhaus, Dependance, Restaurant, Weinkeller, Likörstube, erstklassige Küche, W d Musikkapelle. Herrliche ölte, 140000 qm K q große Parkanlage, Tennis- und Spielplätze. Harmifch WMlvMil pa«nad)|!capH!U Telephon 467. Vornehmes Fremdenheim. Erstklassige Verpflegung. Anständige Preise. Neste Referenzen von Mitgliedern des Central- Vereins. Vom Villa Schönblitk Töchterpensionat Goldschmidt am Rhein, Kronvrinzenstratze IS. Telephon 2252. Gründliche häusliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Ansbüdnng. Musik. Sprayen. Handarbeiten. Beste Reserenzen. Näheres durch Prospekte. Frau Hennh Schidloss geb. Goldschmidt. Reichlicher, Nebenverdienst durch öffentl. oder stille Mitarbeit für die MM ledWWicWMliM aJ. Alte Stuttgarter i Grösste europäische Lebensvers.-Ges. a. Geg. Versiciienmgsbesl.: 2,7 Milliarden Mark. oreftaurant „Vienna" Berlin-Charlotterrburg, Kantstr. iss (Tel.: Stpl. 8552). EinzigesEharlottenburg unter Aussicht der Adast Vorzügliche Wiener-Küche, täglich Diners ' Uebernehme Hochzettcn und Festlichkeiten redcr Art. Inhaber Oh. Ikk HU M tei Mli« v iflDos loöt- und SkUltzaS SceiemoolDe Mer». Prospekte gegen Rückgabe durch das Verkehrsbureau.r .. ' , ...in. ■ ........ 7 nl »r. Johannes Haedickes Sanatorium Kurpark Ober-Schreiberbau i. liiesengeb. Mr Herz-, Lerpen-, St«ffwelh!kl- und leicht Lungenkranke. 700 Meter u. b? M., mit eigenem, 3 tia großem Naturpark und überdeckter Liegehalle. Ganzjähriger klinischer Betrieb. Mllerler Gelegenheitsgegenständs: Antigub täten, Schmucksachen, Möbel, Wirtschafrssachen, Kleider, Velze, Rersekosser überrriimnt Kauf und Verkauf kommissionsweise bei 10°/0 Preisansschlag oder fest. Ausstellung. Lagerung, Eckhansladen, spesenfrei. Kommiffionsdureau, Eharloltenburg, KLeiftstr. 39 (Nlldf. 4940). 2 bis 3 möblierte Zimmer Küche, Bad, ivenn möglich abgeschlossen, von mir etwa zum 15. August gesucht. Evtl, genügt Sommerwohnung bis 1. Ok.obcr. Dr. Alfred Wiener, Berlin SVT68, Linbenftrasze 13,1 (Central-Verein).