Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 23-24 (Juni 1921)
- Date
- 1921-06-01
- Page
- Seite 366 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2276426-2276451-2276472--794-2277358- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Hände haben sie ihrer lieben Eltern beraubt, mal, wie leicht es eigentlich für alle Unsagbar ist ihr Elend. Sie rufen zu „Jung-Iudä"-Leser sein müßte, wenigstens Euch als jüdische Kinder zu jüdischen Kindern, z w e i. dieser Armen zu retten. Ihr, Ihr habt Eltern, die für Euch sorgen, wenn jedes von Ejlch nur zehn oder deren einziger Wunsch es ist, Luch froh zwanzig Kronen sendet, dann ist die nötige und glücklich zu sehen, voll Sonne ist Summe beisammen. Euer Leben. Aber ihr Lös ist Not und Ihr sollt aber nicht einfach zu Euren Elend. Denkt daran! Eltern laufen und sie um das Geld bitten. Der jüdische Lehrer velkind, der schon Sondern Ihr selbst sollt geben von dem, viele Jahre in Erez Israel ein Waisenwas ihr selbst besitzt, von Eurem Taschenhaus leitet, will möglichst viele dieser geld oder von Euren Ersparnissen. Ein Armen nach Erez Israel bringen. Dort paar Drangen weniger gegessen und mit sollen sie eine neue Heimat finden. Dort diesen ersparten Kronen gebt Ihr zwei sollen sie unter dem blauen Himmel des jüdischen Kindern eine sonnige Jugend. Landes ihr Leid vergessen und zu tüchtigen Sie haben ein Unrecht aus Sonne, so wie Menschen herangebildet werden, um dann Ihr! Wir wollen ihnen helfen!" in späteren Jahren am Aufbau der Heimat Vas ist also auch ein „Keren hajeladim". des jüdischen Volkes Mitarbeiten zu können, wir wollen hoffen, daß recht viel zusammen- 3000 Kronen sind nötig, um ein Kind kommt. Und wie ist es mit uns? Eure aus der ukrainischen Hölle zu retten. Denkt Spenden kommen sehr spärlich. 5l u $ e i n c m ITC o s e $ - B u ch (Lies zuerst unter „Gute Bücher", Seite Z82, was dort über das Vüch „Oie fremde Erde" \)on Lotte Gumtau gesagt ist.) 1. Moses besucht seine Familie. Mit einem Fußtritt schleuderte Mose den Hund zur Seite. „Ich bin es, Mose!" Schweigend, wie ausgestorben, lagen die ries er und trat vor die Schwelle. Hütten. Sie waren nicht wie die Häuser . Die Frau, — es war Moses Mutter der Uegqpter aus sauber geweißten Nil- Jochebed, — wich zurück und stieß einen schlammziegeln erbaut, sondern aus den leisen Schrei aus, - ob vor Freude oder Kalksteinen des Wüstenstrichs klobig und Bestürzung, war nicht zu entscheiden. Sie unregelmäßig zusammengefügt und mit griff sich an den Kopf: „Mose —!" wieder- Schilfrohr gedeckt. Kein Fruchtbaum, kein holte sie wie fassungslos, „Mose, du?" Gartenbeet gedieh in diesem Boden, man. Dann zog sie ihn heftig ins Haus hinein, sah kein grasendes Vieh, keine spielenden wie man einen geretteten Schatz verbirgt. Kinder: nur wolfähnliche Hunde umschlichen „Komm, Mose, komm! Daß niemand dich die kahlen Hofstetten, und als Mose sich sieht -! Du bist doch allein?" einem der Häuser näherte, wies ihm der In dem niedrigen, fensterlosen Kaum struppige Wächter so feindselig knurrend war es so finster, daß Mose fast nichts zu die Zähne, daß er unwillkürlich stehen blieb, unterscheiden yermochte,unddieheiße,ein- Eine Gestalt zeigte "sich in der Hüttengeschlossene Luft legte sich erstickend auf tür. „wer ist da?" fragte eine ängstliche seine Brust. „Sei ruhig!" sagte er sanft Frauenstimme. beschwichtigend und nahm der Mutter hanb,