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Bar Kochba · 1921-04-01 · Heft 19-20 (April 1921) · p. Seite 302

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
2 (1920-1921)
Issue
Heft 19-20 (April 1921)
Date
1921-04-01
Page
Seite 302 (sequence 14)
Language
German
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wir «$ mit Lied und Gesang. Und du magst mir glauben, mein Freund, daß es herrlich schmeckt wie Manna, besser als alles Gebratene-und jede köstliche Speise, In Nablus, dem Sch'schem der Bibel, . die man an jedem beliebigem Tage belebt noch «ine kleine 3ahl von Samaritareiten kann. Und doch ist unser peßachnern, die noch heut« das Peßachopfer daropfer nur wie eine Rhnung von dem bringen. Der samaritanische Hohepriester wahren Peßachopfer, das wir darbrachten, berichtete hierüber vor einigen Jahren Und das wir wieder darbringen werden, einem Reisenden: wenn das Heiligtum an seinem Platze wir feiern das peßachfest sieben Tage ' errichtet sein wird, lang. Der erste und der siebente Tag sind Rm Morgen des Festtags herrscht eitel Feiertage, wo wir am Sabbath von jeder Freude bei uns; einer bittet den andern Arbeit ruhen, die Tage dazwischen sind um Vergebung alles Unrechts, damit Liebe Halbseiertage. Unsere Mazzoth backen wir und Freundschaft unter uns sei. Und im für jeden Tag neu, und zwar auf einer Gemeindezelt trinken wir Wein und essen Bratpfanne: wir lassen sie nicht säuern, süße Speisen, um den Tag recht zu feiern. Salz aber tun wir hinein-, denn Salz ist Rm Morgen nach dem Feste aber kehren einer der sieben Bünde, die Gott mit Israel wir nach Sichem heim, wie es in der schloß. Es heißt ja: „Laß Salz nicht Thorah heißt: „Frühmorgens sollst du dich fehlen, den Lund deines Gottes." wenden und in dein Zelt kehren." Bie sieben Tage lang wohnen wir alle in Zelten auf dem Berge Garisim, jede Familie in einem besonderen Zeit, und da ist noch ein großes Zelt für die ganze Ge- Dem Osterfest sieht man mit der meinde. Bei Sonnenuntergang am Lrew größten Rndacht entgegen. Schon am peßach bringen wir das Peßachopfer auf Tage nach Purim beginnen die vorbedem RItare, der jedes Jahr für diesen reitungen. Da man hier nicht wie ander- Zweck errichtet Wird. Zuerst erklären wir wärts neue Kleider zu nähen und die Priester der Gemeinde in hebräischer und Wohnungseinrichtung instand zu setzen arabischer Sprache den Sinn und die Entbraucht, verbringt man Tage damit, die stehung des Festes, dann beten wir ein wände, frisch zu weißen, die Steine des besonderes Gebet in arabischer Sprache für Fußbodens besonders gründlich zu waschen unsern König und Herrn, den Sultan, und die Handmühlen zu putzen. Die wichvann schlachten die Schlächter die Schafe, tigste Rngelegenheit ist die Herrichtung des von jeder Familie eins, wenn die Tiere Mehls für die „Rsymar" (Mazzath): Das abgehäutet, die Gedärme und die Spann- Getreide, ob es nun Sch'murah (das seit der oder herausgenommen und Salz daran Ernte besonders für das Gsterbrot aufgeist. wird ein hölzerner Spieß durch das hobene) ist oder anderes, wird einzeln Korn Maul durchgestoßen. So wird das Opfer für Korn gemahlen. Rite Frauen überin eine große Grube gelegt, die im Berge nehmen die Rrbeit des Mahlens, ausgegraben ist und worin Feuer änge- Rm Sabbath vor Ostern gehen Gberzündet wird. Die Geffnung der Grube rabbiner und Richter in alle Synagogen wird dann mit Lehm verschlossen und das der Stadt und ermahnen alle Gemeinde- Peßachopfer darin drei Stunden lang ge- Mitglieder, ihre jungen Frauen recht sorg« braten, das Haupt mit den Schenkeln und faltig beim Fortschaffen des Thamez zu Eingeweiden. Um Mitternacht aber essen beaufsichtigen. In anderen Städten der 302 p e h ach im Jet e n P e fc a d) b e i d e n Samarita ne r n

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