Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 19-20 (April 1921)
- Date
- 1921-04-01
- Page
- Seite 298 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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voll und den fitem beklemmend über den Weg breiteten; den dar Volk ‘ hinter sich ßeß, .eilte er vorwärts und rief den Reltesten, die.er überholte, zu, hielvagen.des Pharao feien nicht mehr fern, und es tue not, den Marsch zu beschleunitztzn. Und alsbald nahmen Wanderer/ Träger, Fuhr* leutb und Hirten alle Rraft zusammen, rascher vorwärts zu Kommen, und ob^auchder Wind, der immer entschiedener von Osten her Kam, das Vordringen erschwerte, Kämpfte doch alles wacker gegen ihn an, und die Furcht vorZ den nahenden Verfolgern verdoppelte die Rräfte. ' ,.. V . Wie ein Hirtenhund, der die Herde bewacht und antreibt, Kam der IünglinA^.den<.-'Häuplern der Stämme vor, die ihm .beifällig winkten, wo er sich zeigte; und als. er sich durch-die wandernden- Scharen gewunden und gegen den Stürm, vorwärts gekämpft Haltes trieb ihm wie zum Lohne - der Ostwind ein seltsames Rufen entgegen - denn je näher er seinem Ursprung Kain, desto lauter erscholl es, desto sicherer erkannte, er, daß es ein heiler, Jubel und Freudengeschrei fei, der seit langer Zeit aus der. Brüst eines hebräerserklungen./ # ‘ \ Den Jüngling erfrischte es wie ein kühler Trank nach langemDurste, und er konnte sich nicht enthalten laut aufzujauchzen und 'den. andern glüMMg/zuMuf^ ' -gerettet!" Schon hatten zwei Stamme das östliche Ufer der Bucht betreten, und von ihnen ging das Jubelschrei aus, das im Bunde mit dem Feuer, das aus großen Pechpfantwn hart am Ufer aufflammte, den Nahenden den Muterhebenandihre/erschlaffenden Kräfte ausfrischey sollte. In ihrem Schein /sah er auch djch majestätische Gestalt des Mose auf einem" Hügel am Ufer, wie sie den Stab nach der See hm ausstreckte, und dies Bild prägte sich/ihin wie jedemdetWanderer, dem größten undkleinsten, fester ein als alle anderen und steigerte gewaltig die Zuversicht seines Herzens. Dieser Mann war^jä-der Vertraute des höchsten, und so lange er den Stab hob, waren die ^Ü)ogen. wie gebannt, und durch seinen Unecht versagte Gott ihnen die Hückkehr. . . ' - Rn den Rllmächtigen brauchte er, Ephraim, sich nicht mehr zu wenden; das lag in der Hand dieses Erhabenen, Großen; doch seine kleine Pflicht, bas vorwärtskommen des-einzelnen, im Rüge zu behalten, mußte er auch fürder erfüllen." Bis zu den Russätzigen mnd den Rnaben mit den Rauchkesseln eilte Ephraim, dem Wunderstrame entgegen, zurück, und jeder neuen Abteilung» rief er zu:„ Gerettet, gerettet! Rm Ziel! Der Stab des Mose bändigt die. wogen. Schon viele haben das Ufer betreten! Danket dem Herrn! Vorwärts,, apf daßapch^Hr mit einstimmen könnt in den ^ubel! Ruf