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Bar Kochba · 1921-03-01 · Heft 18 (März 1921) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
2 (1920-1921)
Issue
Heft 18 (März 1921)
Date
1921-03-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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in Lochin auf, und seither blieben sie in Lchriftzeichen bedeckt, befinden, heute noch dieser Stadt, ohne daß eS ihnen gelungen wird den Rindern der kleinen, nunmehr wäre, wieder Reichtümer anzusammeln. an tausend Seelen zählenden Iuden- Die Synagoge, in der ich mich befand, gemeinde die hebräische Sprache gelehrt, wird von einer Hohen, starken Mauer um- und als wir in einen Saal nebenan traten, schlossen und von einem alten, ruinenhaften sah ich die Jungen mit umgeschlagenen Turm flankierte Vas Innere zeigt kahle, Seinen auf Matten sitzend ihren Talmud weih gestrichene wände, von der Decke lernen, indem sie dabei ihren Oberkörper hängen eine Anzahl augenscheinlich sehr hin und her bewegten, ganz wie die Rinalter Rristallustrer von eigenartiger Form, der der Mohammedamer in der Levante, und der Fußboden ist mit weißen, blau fln das Stadtviertel der weißen Juden ornamentierten Porzellanziegeln bedeckt, schließt sich jenes der schwarzen, aber die die ich sofort als chinesische erkannte, In Trennung ist so scharf, daß sie sogar jeden der Tat erzählte mir der Rabbiner, sie Verkehr miteinander vermeiden, lim ihre wären vor mehreren Jahrhunderten. in Rasse rein zu erhalten, lassen die meisten Thina angefertigt und mit großen Rosten Juden Bräute für ihre Söhne oder Gatten zur See nach Tochin als Geschenk für den für ihre Töchter lieber aus Palästina oder. Radscha gebracht worden. Vieser hätte sie, Europa kommen, ehe sie sich mit den geals für einen strenggläubigen Hindu unhaßten „schwarzen" Juden vermengen, verwendbar, den Juden überwiesen. In obschon diese, wie bemerkt, keineswegs der Mitte der Synagoge erhebt sich eine schwarz sind, sondern ihre etwas dunklere von einem kostbaren vrönzegitter um- Hautfarbe wohl nur durch Vermischung schlossen« Ranzel und ihr gegenüber, am mit Hindu- oder Tamilenblut bekommen anderen Ende des Raumes, ein Tabernakel Haben. Lei beiden ist die Verkehrssprache mit kunstvoll ornamentierten Vronzetüren, das an der ganzen Südwestküste übliche gewöhnlich von einer goldgestickten Seiden- Malayalam, der Religionsdienst geschieht decke verhüllt: Der weißbärtige alte Rababer in hebräischer Sprache. Die schwarbiner schloß das Heiligtum auf und zeigte zen Juden haben auch ihre eigene mir mit sichtlichem Stolz die goldenen, mit Synagoge, der geschilderten ähnlich, nur Edelsteinen besetzten hüte, augenscheinlich von ärmlicherer Kusschmückung. Sie aus uralten Zeiten stammend, die aber bei selbst behaupten, die unmittelbaren Nachfestlichen Gelegenheiten noch heute getragen kommen der ersten Juheneinwanderer aus werden..Dann holte er aus seidenen Umschlag- Salomons Zeiten zu sein, und nach ihrem tüchern ebenso alte Bücher und schwere, rein jüdischen Gesichtstypus zu schließen, . armlange Silberkapseln hervor, in welchen sich dürften sie sich in der Tat nicht viel mit schwa» vergilbte pergamentrollen, mit hebräischen zen Eingeborenenrassen vermengt haben. Jtziath Mizrajim heißt die Peßach-Dvppelnummer des „Var Kochba", die besonders schön und reichhaltig werden wird. Sie kostet außer Abonnement Mk. 3- . Man kann sie bei allen jüdischen Buchhandlungen bestellen, wo nicht, schreibe man an den Welt-Verlag, Berlin fl©7, Vorvtheenstraße 35 Lür dl, SchrilHettu»- verantwortlich: C. S. XlStzel, Berlin. w«l».Verlag, iNwin Lpewenthal G m b H, Berlin NW7, Vorotheenftraße LS S »i ch d r u ck « r f i Berolina G m. d. f)« Berlin (D 27» B l u m e n ft r atze M

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