Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 14 (Januar 1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 214 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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zulachen, wie 3fjr Jungen das so gern tut. Also vor allem denk stets daran, daß Du ein v-3ug-wagen bist, d. h. ein wagen, in dem Menschen fahren werden. Die Menschen haben mich zwar schlecht behandelt und zu viel von mir verlangt, - nun ich habe mich getröstet und will es ihnen verzeihen. Aber wir haben nur eine Aufgabe: unseren Dienst an den Menschen so gut wie möglich zu verrichten. . Venn sie haben uns geschaffen - ohne sie wären wir nicht da, denn wir sind keine Tiere oder Pflanzen, sondern die Menschen müssen uns ersinnen und erbauen: So sind sie unsere Herren und gleichzeitig unsere Diener, wenn wir ihnen aber nicht dienen wollten, so wären wir unnütz und müßten uns vor uns selbst schämen, wie ich es manchmal tue. Nun, es hat keinen Zweck, weiter zu reden, denn wir sind schon da. Lebwohl BCCü, lieber Junge, laß vir's gut gehen, und wenn Du so recht schnell und froh in das Leben rollst, so denk einmal an die alte Madame Vowidl, die Dich über die erste Weiche gezogen hat." Die Bremse zog an, BCCü stand still. Der Heizer kletterte zwischen die Schienen, um die Kuppelung zu lösen. BCCü aber bekam eine furchtbare Angst, und mit aller Kraft hielt er den eisernen Haken Madame vowidls fest. Da nahm der Heizer einen Haken und schlug solange gegen den Schraubenhebel, bis die Kuppelung klirrend auseinandersprang. Und schon fuhr Madame Vowidl zurück, schneller und immer schneller, nur ihr weißer Dampf wehte noch in der Luft, wie ein Tuch. Dann war auch er verschwunden. BCCü war allein in der Zremde. <5or»,,tzung folgtr Wenn Euch öee Var Koch-a Heb ift und Obe ihn erhöhen woUt, Jo tut j weiertei i Sejahtt Eure ftbonnemehtopünfttich und werbt neue * ftbonnenten. On diefem Viertelfahr haben faft hundert von 4udj die Vornahme jurücfgehen taffen! Sotten wir die nun alte oerttagen, wie wir es tun ffnnten? Wem der Var kochbo nicht gefällt, mag ihn rechtzeitig abbeftetten. Wer ihn ober gern tieft, muB such pünfttich bejahten. - Und wenigfteno einen neuen ftbonnenten fottte doch jeder ss« Euch werben fdeinen, befondero Me, weiche in großen Städten leben. Wir hoben immer noch nicht eiet mehr a/s /00O ftbonnenten. Wir brauchen aber minde/teno £000 Abonnenten, fom/tfann ein neuer Jahrgang nicht mehr erfchefnen. ~ ftlfo -- g ebt Gucb Tttühe! 214