Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 9-10 (November 1920)
- Date
- 1920-11-01
- Page
- Seite 158 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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Lhronik : can '->21 Hebräisch mü||«n in Erez Israel alle De- Schweiz. Der Kat der Stadt Zürich hat '——— amten,, auch die aus England . —"—beschlossen, daß Gstjuden erst gekommenen, erlernen. Im nächsten April nach 15 Jahren Aufenthalt Bürger werden schon müssen sie ein hebräisches Examen dürfen, alle anderen Ausländer schon nach bestehen. Die Eisenbahnfahrkarten und zehn Jahren. Ein Neger oder- Chinese die neuen Briefmarken tragen Aufdruck in kann also eher Bürger der Stadt Zürich drei Sprachen: Englisch, Hebräisch und werden, als ein Gstjude. — Vas Schächten Arabisch. ist in der Schweiz verboten. In Polen, Ungarn haben die Juden Litauen ist eines der wenigen Länder, utth htr Ukraine» nach wie vor Furcht- --— das den Juden alle Rechte gibt “ü-°. "b» Ukraine. 5ares 3U leiden. Wir und in dem sie leben können, wie sie wollen, wollen uns die Freude am Fest nicht mit Infolgedessen sind dort schon viele hebräische traurigen Dingen verdüstern, aber denken Volksschulen uud Gymnasien gegründet müssen wir stets daran, und denen, die worden, an denen fleißig gelernt wird, aus dem Gsten geflüchtet sind helfen, wo wir können. ——. III a i $ ch i f f tri a n n, Dresden, möchte mit Daniel Wecker in Erez Israel korrespondieren und' bittet um seine Adresse - 5luch der Herausgeber möchte von Daniel mal wieder etwas hören. Brno l d Ka t h: Wie du siehst, erscheint die „Chronikwieder 3 5 r <i e r H o v e l o w. . liowno (Litauen . Zardestrahe 2. möchte mit Var Uochba.Lesern, die Vriesmarken sammeln, in Verbindung treten, dergl t) a n s Warb u r g. Nürnberg. Nllers. bergerstraße 62 I. G; Kar Schum er. Essen, Webers.tr 5. möchte mit l 2 jährigen Vlauweißen oder Vlauweiß-Mädel in vrreswechsel treten Hit« Neuman, Nltona. Deine Veybachtung ist ganz richtig. Nach alter jüdischer Vorschrift a s t e n sollen alle, ob reich, ob arm, ob vornehm, ob gering, in derselben schlichten und einfachen weise begraben werden, denn im Code sind wir - alle gleich und niemand kann von dem, was er hier besessen hat, etwas in jene Welt, von der wir nichts wissen, mit hinübcrnehmen. Früher wurde das auch bei den Grabsteinen so gehalten. Grade bei Euch in Mtona gibt es einen sehr alten,Friedhof, auf dem alle Gräber vollständig gleich sind. Ja, dort gibt es nicht nicht einmal stehende Grabsteine, sondern nur große Steinplatten, die aus den Gräbern liegen 5lber in unserer Zeit ist man von diesen schönen alten Bräuchen abgekommen und meint, man müsse es auch an den Grabsteinen sehen, ob der, der darunter liegt, früher einmal viel Geld gehabt hat oder ob er c rm gewesen ist. - l)est l - ly wirst Du inzwischen als Nachnahme erhallen haben. Entzünden sollen alle Hausgenossen, ein das Fest verkündet. - Man zündet om jeder für sich, und auch die ersten Abend ein Licht an und am nächsten Frauen sollen es tun. Im milden lllima zwei, bis am letzten Tage acht Lichter von Erez Israel stellte man die Menoräh brennen, - Die Zeit des- Entzündens ist an die offene Tür, so daß jedermann von gekommen., wenn die Sterne qm Himmel der Straße aus sie sehen konnte. Heut« sichtbar werden. Bevor man entzündet, stellt man sie am liebsten ans Fenster, versammele man seine Hausgenossen und damit sie ins Dunkle hinaurleuchtet und erzähle ihnen die Chanukkäh-Begebenheit. 158