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Bar Kochba · 1920-11-01 · Heft 9-10 (November 1920) · p. [Seite]

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Journal
Bar Kochba
Volume
2 (1920-1921)
Issue
Heft 9-10 (November 1920)
Date
1920-11-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Blätter für die Heranwachsende jüdische Jugend ' h e r au sg eg eben v an L. 3. Kl ö tz e l LZar Uochba erscheint zweimal im Monat. Preis: Vierteljährlich NZK 5. - Einzelnummer 75 Pfennig Zahlungen erbeten auf Posllcheck-Uonlo: .Welt « Verlag, Nr. 2821-9 Berlin NW 7. Vorotheenstratze 55. 5 ch r i f t l e i t u n g: E. 3. M I ö tz e l, B e r ljn H ID. 25 , K l.a p jtackj 1 ra h e 5 5 2. Jahrgang Nummer..0/1.0 1920/1 921 1. u.2. Nov.'hes« Di e L h a n u k k a h g e s ch i ch t e. wie sie in alten Büchern zu lesen ist. Es war in den Tagen Nntiochus, des Königs der Griechen, eines großen und starken Königs, fest in seiner Herrschaft, und alle Könige hörten auf ihn. Er eroberte viele Länder und besiegte starke Könige, verwüstete ihre Paläste und verbrannte sie im Feuer und warf ihre Bewohner gefesselt in den Kerker. Zeit den Tagen Alexanders stand kein solcher. König aus in Asien. Und er erbaute am Ufer des INeeres einemächtige Stadt als seinen königlichen Sitz und nannte die Stadt Antiochia nach seinem Namen. Und Bagris, sein Stadthalter, baute eine andere Stadt. Antiochia gegenüber, und nannte sie Bagris nach seinem Namen; also sind ihre Namen bis auf den heutigen Tag. Im dreiundzwanzigsten Jahr seines Reiches, zweihundertdreizehn Jahre nach der Aufrichtung des Heiligtümer, erhob er fein Angesicht gegen Jerusalem. Er sprach zu seinen Fürsten: „Ihr wißt ja, daß unter uns, in Jerusalem, das Volk der Juden lebt; unseren Göttern opfern sie nicht, unseren Gesehen gehorchen sie nicht, die Gesetze des Königs verachten sie und befolgen nur ihre Gesetze. Es ist für unser Reich keine Ehre, sie ruhig auf der Oberfläche der Erde zu lassen. Wohlan, wir wollen über sie hinaufziehen und die Pfänder ihres Bundes mit Gott vernichten: Sabbath, Neumondfeier und vefchneidung!" Die Fürsten stimmten ihm bei Und auch sein großes Heer. 3ur selben stunde erhob sich Antiochus und sandte seinen Stadthalter Nikanor mit einem großen Heere und vielem Volk. Und er kam nach der Stadt von Jehuda, nach Jerusalem. Daselbst richtete er ein großes Blutbad an und baute einen Altar im heiligtume, an eben der Stelle, von der der Gott Israels zu seinen . Knechten, den Propheten, gesprochen hatte: „Dort will ich meine Herrlichkeit

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