Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 7 (Oktober 1920)
- Date
- 1920-10-01
- Page
- Seite 107 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Um dar Felsenriff im - Tyrrhenischen wenn ein Fahrzeug, auf dem irgend ein Meer aber brandeten die wogen und Jude seines Glaubens halber leiden muhte, spülten den Körper des treuen^ alten sich den Klippen nähert, so steht in Niesen- Dieners endlich auf die Felswand hinauf, gröhe ein alter Jude hoch oben auf der Die Sage begann um das Felsenriff Felswand und zieht mit unwiderstehlicher zu raunen, und die Schiffe suchten seinem Gewalt das Schiff an sich, so daß es an den Umkreise zu entfliehen. Venn es hieß: harten Steinwänden zertrümmern muh - Cine all e Juden ko l o nie in In dien In der Umgegend von Bombay leben dem verkauf von Gl. hier und da findet in einer bedeutenden Unzahl von Dörfern man sie jetzt auch unter den eingeborenen verstreut etwa 10—12000 Abkömmlinge Truppen der englischen Negierung, und sie alter jüdischer Einwanderer, welche jedensollen sich als Soldaten einer guten Nufer falls schon viele Jahrhunderte sich in einem erfreuen. Es erfordert gerade kein geübter Zustande vollständiger Vereinsamung von Auge, um sie unter den anderen Einihren Stammergenossen befunden haben, geborene» der Provinz herauszukennen. Diese Juden nennen sich Bne Israel oder Ihre Gesichtsfarbe ist Heller als diejenige Löhne Israels, und bis vor Kurzem galt die der hindu's, und ihr Gesichtstgpus deutet Bezeichnung Jehudi öder Jude unter ihnen auf eine ursprüngliche Einwanderung aus als-eii^Schiinpswort.—Lieunterziehen^sich Arabienhin^denner—verbiiidetdiege-— der veschneidung nach den Gesetzen Möses: wöhnlichen jüdischen Züge mit einem Anaber an die Stelle des alten Testaments, fluge der arabischen Gesichtseigentümlich' von dem sie bis vor wenigen Jahren keine keilen. Ihre Kleidung ist eine Zusammen- Abschrift besaßen, trat bei ihnen die mündstellung aus der Tracht der hindu's und liche Überlieferung. So ist es denn natürlich, Mohammedaner, unter denen sie wohnen, daß sie abergläubischen Vorstellungen der Sie wollen nicht mit zu andern NeligionS' verschiedensten Urt huldigen, und daß die gemeinschasten gehörigen Personen essen. Anbetung Gottes bei ihnen mit Götzen- Sie haben gewöhnlich zwei Namen, von dienst und Wahrsagerei verbunden ist. von denen der eine der alttestamentlichen den arabischen Juden, welche seit unoor- Geschichte entlehnt ist, während der denklicher Zeit nach Bombay Handel treiben, andere ein gewöhnlicher Hinduname ist. hatten sie schon vor der Entdeckung des Uber ihre Angehörigkeit zu einem be- Seeweges nach Indien durch die Europäer sonderen jüdischen Stamms findet sich bei Teile der Liturgie der Sephardimgemeinden ihnen keine Überlieferung. Die soziale erhalten, und diese benutzen sie immer noch . und religiöse Verwaltung der Gemeinden in ihren versämmlungshäusern oder Synaliegt in den Händen der Ältesten, von gogen. In gesellschaftlicher Beziehung stehen denen das Haupt in jedem vors e der sie im allgemeinen aus einer sehr niedrigen Kadi oder Richter genannt wird Diese Stufe. In Bombay sind sie mit Ausnahme V'ne-Israel zusammen mit den in Arabien von einigen Kausleuten und Schreibern fast von Alters her ansässigen Juden haben ausschließlich Handwerker, besonders Steineine Zeitlang in England großer Interesse Metzen und Zimmerleute. Auf dem Fest- .erregt, da man geglaubt hat. in ihnen lande treiben sie, Ackerbau, oder sie dedie Überreste der .verlorenen" 10 Stämme ichäftigen sich mit der Manufaktur und zu finden. 107