Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 6 (September 1920)
- Date
- 1920-09-01
- Page
- Seite 91 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Hirschmutter versprochen, ihr Kind in Vas Tier erkannte die Gefahr Noch Sicherheit zu bringen. Seht, ich rettete einmal leckte er zärtlich sein Kind, dar sein Leben mit eigener Gefahr." , gerade mit seiner Mahlzeit fertig war, dann „ho, ho, uakan je lo! Ja, dar ist jagte er davon, eine geheimnisvolle Lache!" riefen sie. Snana trat mit dem Kleinen aus dem Tr war für Snana keine Kleinigkeit, Gebüsch und sah vor sich «inen, fremde» ihr Tierchen zu schützen. Man bedenke jungen Mann stehen, die Hunde im Dorf! Buch die Futterfrage „Ugh! du hast mein wild!" war nicht einfach, aber Snana verstand er, „Tosch!" erwiderte sie ein bißchen kokett sein vertrauen zu gewinnen.. Dar kleine Nach einer indianischen Lage konnte die Hirschkälbchen folgte ihr auf Schritt und Hirschkuh, um den Jäger irre zu leiten. Tritt und schrie, wenn er Hunger hatte, menschliche Gestalt annehmen: so war die Nach einigen Tagen, als der Bärenllberrraschung der jungen Mannes sehr schrecken etwas überwunden war, trug begreiflich. Lnana ihr Tierchen in den Wald zurück „Bist du nicht die Mutter in Mädchen- und legte es an dieselbe Stelle, an der sie gestalt? Sprich die Wahrheit!" fuhr er es gefunden hatte. sie grob an. Sie liebkoste es zärtlich und schlich zögernd „Ich bin ein Siouxmädchen, ltennst du fort, hoffend und doch zugleich fürchtend, meinen Vater, nicht?" erwiderte sie. daß die Hirschmutter kommen würde. Dann „vch! wer ist dein Vater, wie heißt versteckte sie sich in einem Gebüsch und lockte er?" beharrte er und spielte dabei ungewie ein Hirschkalb. Vas war gefährlich duldig mit seinen Pfeilen für sie. Konnte sie. damit nicht einen Vera- „Sei kein Feigling! vu kennst doch löwen oder den immer wachsamen Grizzly ein Mädchen deines eigenen Volkes!" erherbeilocken? Daran aber dachte sie nicht, widerte sie vorwurfsvoll^ Gleich darauf Härte sie leichte Huftritte „Vch watz, du kennst die Hirschkuh- und sah wie di« Hirschmutter in das Der« schliche, wie heißt du? " steck huschte. Sie kroch näher und be- „weißt du nicht, was sich schickt? willst obachtete, wie Mutter und liind sich gegendu mich zwingen, dir meinen Namen zu seitig anguckten, als fürchteten sie Derart, nennen? Vu machst ja überhaupt nur Spaß", Endlich waren beide befriedigt, die Mutter gab sie ihm lächelnd zurück. > liebkoste ihr Kind, und das Kälbchen trank „vu bist so verschmitzt wie eine Hirsch sich an der Mutter satt. Kuh: ich kann nicht warten, ich muß handeln. Vas Siouxmädchen kämpfte mit sich, solange ich meine Sinne beisammen habe, wie lieb hatte sie das kleine Tier gewonnen, Kber ich bin bereits dein! warum narrst und wieviel besser konnte sie es gegen du einen armen Jäger? sei barmherzig!" Gefahren schützen: aber sie war gerecht sagte er und setzte sich nieder, genug, der wahren Mutter Ansprüche an- Vas Mädchen schaute ihn verstohlen verkennen vie alte Hirschkuh beobachtete an: er machte einen guten Eindruck. Leise sie angstvoll. Konnte sie nicht irgendwie ging sie in das vickicht zurück und bettete mit dem Kleinen entwischen? das kleine Kälbchen wieder in seinem va, was war das? ver Kuf einer versteck. / , 5)irschkuh! Snana und das Tier merkten „versprich mir, hier nie wieder zu jedoch sofort,. daß der Nus nicht von einer jagen! " sagte sie ernst, al, sie wieder wirklichen Hirschkuh herkam. herauskam. Er versprach er. Snana hatte „EinIäger! fort ich schütze dein Kleines!" ihr hirschkälbchen verloren, aber einen flüsterte Snana. Bräutigam dafür eingetauscht.