Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 21
- Date
- 1921-05-01
- Page
- Seite 325 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Du sollst dir kein Abbild noch Gleichnis machen von all. dem, was am Himmel droben und auf der Erde unten ist und im Wasser unter der Erde. Du sollst dich weder vor ihm neigen noch ihm dienen, denn ich/ der Ewige, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der heimsucht der Väter Zünde an den Kindern, am dritten und am vierten Geschlecht bei denen, die mich hassen, aber Gnade übt bis ins tausendste bei denen, die mich lieben und meine Gebote bewahren. Du sollst den Namen des Ewigen, deines Gottes, nicht umsonst aussprechen, denn nicht ungestraft läßt der Ewige den, der seinen Namen umsonst nennt. Gedenke des Sabbats, ihn zu heiligen. Lechs Tage sollst du arbeiten : so wirst du all dein Werk verrichten. Der siebente Tag aber ist Sabbat dem Ewigen, deinem Gotte, Keinerlei Arbeit sollst du an ihm verrichten, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, weder dein Knecht noch deine Magd, noch dein Vieh - auch der Fremde nicht, der in deinen Toren wohnt, Denn sechs Tage lang schuf Gott an ksimmel und Erde, am Meer und an allem, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tag: deshalb segnete Gott den siebenten Tag und heiligte ihn. Ehre Vater und Mutter, auf daß deiner Tage viele werden auf dem Erdboden, den der Ewige, dein Gott, dir gibt. Du sollst Nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen!. Du sollst nicht stehlen! Dü sollst gegen deinen Nächsten nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht Begehr tragen nach deines Nächsten Weib, Nach seinem Knecht, nach seiner Magd, nach seinem Vieh - nach allem, was deines Nächsten ist! 325