Mannheim
Compact Memory

Bar Kochba · 1921-03-01 · Heft 18 · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 18
Date
1921-03-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2276426-2276427-2276444--307-2276845
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

halte »eine» vierte» Lecher Mein ausge mehr als einmal, zu Bett 311 gehe» Ich iruitkfn. Ruf den chefichtern allsr Tischaber , bat. noch bleiben zu dürfen, was sie n'nossen iah man die Abspannung und mir für ein Weilchen auch gestattete. Als Liregthei» infolge des ungewohnten weinsie aber merkte, wie müd und abgespannt genüsses Meine alteren ,inb jüngere» ich war, erfolgte eine zweite Ermahnung, Geschwister verliefen eine nach der andern und ich wiederholte meine frühere Litte die -Lates, ehe noch die Verse zu Ende noch inständiger. Meine Stimme war gesungen waren, was nicht als Verletzung wahrscheinlich dabei so innig, daß ich die der Religion oder der Hausdisziplin galt. / Erlaubnis erhielt. Ich gab mir Mühe, Mich aber hielt etwa? zurück, das ich mir nicht müde zu erscheinen und kroch auf um nichts entgehen lassen wollte Es war einen im Winkel stehenden großen Rrm- Schir kajchirim. das hohe Lied, das Lied jtuhl und horte mit wahrem Seelengenutz der Lieder Salomos, van dem ich jedes dem Geiauge zu. Bis zum Schluß hielt Wort, jeden Ton mit meiner ganzen Seele ich/es aber nicht aus, und ich erwachte äufnahm. Die her, liche Verschmelzung von erst auf meinem Lager, als meine Njanja Tüue» und warten wirkte aut das Rindes mich entkleidete und zurecht legte. Ich gemüt berauskend/ ich lauschte enizückl. wurde dabei munter, schlief aber bald Das ganze Lied wurde int Rezitativ in wieder in der seligsten Stimmung ein und siebe» Tonen gesungen, 'wobei sich niei» erwachte am Morgen mit der gleichen älterer Schwäger David Gmsburg besonders 1 rohen lind vergnügten Laune. Alles im auszeichnete, und hat «ich io lebhaft, jo Hause war festlich geschmückt,' überall feier Uiwergeßliä, meiner Seele eingeprägt, daß liche. herrliche (vsterstimmung! Draußen ich den Rnfang »och beule, an Meinem strahlte der Srühlingssonnenschein vom späten Lebensabend, auswendig Kann, heiteren Himmel Herab. Die Luft war was gäbe ich darum, noch einmal in . niild und warm. Die ganze Natur schien , meinem Lebe» das Lied io schön singen ei» festliches Rleid angelegt zu haben, wie hören zu können. .Inch meine Mutter wir alle im Hause. <v goldene Rinderzeit pflegte gewöhnlich noch bei Tische.z» bleiben i»i Elternhause, wie schön bist du!, Nieine Mutter ' ermahnte mich daun , . . . D t r 6 t n t r a I f t r t i tr hat es verhindert, daß wir zu peßach eine Doppelnummer Herstellen konnten, llm rechtzeitig erscheinen .zu können. Mußten wir uns auf 16 Zeiten beschränken Infolgedessen kostet dieses Heft im Einzelverkauf nur ITT 1.25. Mit diesem Heft schließt das dritte Vierteljahr des Dar Rochba. Wer sein Abonnement noch nicht erneuert hat, tue es sofort. Wer noch keinen neuen Abonnenten geworben hat, benutze die Serien zu fleißiger Werbearbeit. Allen seinen Lesern und Leserinnen wünscht der Herausgeber ein frohes peßach. n|m t Ai t s ch l t»t r e I t ii nq v e r 0 ntwl i l 1.6 E .> ttlüyel. .Brrliü lUeli l>frlaq, v. t! i n NW 7. Dorotheeuitr V - ch d > u ck » 1 # i M » » v* i i n 0 zb m 1 tv. ' v. « •« i 1 ti ß 27 V l u m e n tl ruhe d d

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.