Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 17
- Date
- 1921-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ilMlilUIRlMlIlllillUUHIM ahlreiche Briefe aus dem Kreise unserer Leser beweisen uns, faß Bar Kochba, wo er auch hinkommt, Zreude verbreitet, faß man jedes Heft mit Ungeduld erwartet, faß es von Hand zu Hand geht. Venn wir solche Briefe bekommen, sind wir sehr stolz darauf. Und dann holen wir uns den Kasten, in dem jeder unserer Leser eine Karte hat und sehen nach, wieviele es schon geworden sink Und wenn wir sehen, daß es schon mehr als tausend sind, freuen wir uns. hber dann kommt unser Kassierer mit einem dicken Buch und sagt: „So kann das nicht weitergehen, Bar Kochba kostet uns viel zu viel. Wir wollen ja gar nichts dran verdienen, aber wir können auch nicht immer zubuttern. Herr Herausgeber, sorgen Sie dafür/ daß mehr Abonnenten kommen, sonst dürfen Sie nicht so viele Bilder hineinnehmen, die sind seht Nämlich verflucht teuer! Abonnenten, mein Herr, viel mehr Abonnenten!" Und dann setzt er sich wieder hinter sein dickes Buch, - der Herausgeber aber denkt nach: wie kann er mehr Abonnenten schaffen? Er hat überall hingeschrieben, an alle Schulen, an alle Lehrer. Was kann er also noch tun? Er? Ja muß er denn alles alleine machen? Könnt Ihr nicht auch einmal etwas für ihn tun? Kennt Ihr nicht eine Menge jüdischer Jungens und Mädels, die Bar Kochba noch nicht abonnieren? die nicht einmal wissen, »er Moses Pipenbrink ist? Könnt Ihr denen nicht Eure hefte zeigen, damit sie ihre Eltern bitten, auch Bar Kochba für, sie zu abonnieren? Sollte es nicht möglich sein, in vier Wochen wenigstens einen Abonnenten zu werben? Wenn das jeder tut, wenn jeder nur einen Abonnenten anmeldet, dann sind wir im Nu 2000 Bar Kochba-Lefer! Und dann braucht sich der Herausgeber nicht Mehr die haare zu raufen, weil er vor dem Mann mit dem dicken Buch Angst hat, und Bar Kochba wird immer schöner und reichhaltiger! Wer bis zum 15., einen neuen Abonnenten anmelöet, -essen Name wirim Var Kochba verösseatlicht, weil er seine Pflicht gegen seine Leitung brav erfüllt hat. Nur wenn ihr Eure Pflicht tut, kann der Herausgeber die seine tun. Ihr dürft ihn nicht im Stich lasten! Und nun an die Arbeit. S5d « U 0 9 Uli 6ar Kochba-Leser, werbt neue Abonnenten!