Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 15
- Date
- 1921-02-01
- Page
- Seite 238 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Krone in bot Himmel. Seht euch die zierlich und schlank ist. Linen hübscheren Typresse auf unserm vildchen an. sieht sie Anblick kann man sich kaum denken, nicht aus wie eine Prinzessin unter den ' väumen, so stolz und vornehm, lo kräftig * und so zierlich zugleich? Eisenbahnen gab es vor dem Kriege Die Typresse wächst nie in Wäldern, in Palästina, nur wenige, die bekannteste sondern stets mir in Gruppen von zweien war die kurze Strecke von der Hafenstadt und dreien, noch häufiger aber ganz allein Jaffa nach Jerusalem. Line Station dieser Sir bestimmt dar orientalische Landschafts- Sahn zeigt unser vild. Ihr könnt an den b"d nicht weniger als die Palme und der wagen sehen, daß es keine Schnellzüge Gelbaum, wenn man von See aus |iu5( die dort verkehren, sondern mehr eine sich einer Stadt am Mittelmeer näher,. „vimmelbahn." Ls fuhr jeden Tag auch so sieht man über die weißen Häuser immer nur ein Zug hin und zurück. - während wieder diese dunklen vaumpyromiden bes Krieges aber haben erst die Türken emporragen. In der reinen und klaren und dann die Engländer für ihre militärischen tust des Südens, die so durchsichtig ist. Zwecke Lahnen gebaut, und heute kann daß man es sich bei uns gar nicht vorman schon in wenigen Stunden und in den stellen kan»:" — ist auch auf große Ent-- modernsten Zügen von Palästina nach fernungen jede Linie deutlich erkennbar. Aegypten fahren. Dort wirken also nicht erst große Waldungen * auf das Luge, sondern jede Typresse und jede Palme bildet für sich einen Anblick Unser „rätselhaftes Vild" in der vorigen von so großer Schönheit, daß man nicht Nummer hat großes Kopfzerbrechen veraufhört, sich darüber zu freuen. ursacht. Nun, der Mann steht da und Die Mohammedaner heben die Typresse sagt: „Das ist ein Kaktus." Ihr habt sehr und benutzen , sie gern, um die Schöndiese stachlige Pflanzen sicher schon in heit ihrer Moscheen besonders heroorzuheben. Töpfen gesehen, nur daß sie dort ganz Jede Moschee hat einen spitzen, zierlichen klein sind. In Palästina aber sind sie Turm, das Minarett, von dessen Galerie aus riesengroß, und man muß sich vor ihnen die Gläubigen morgens und abends zum in acht nehmen, denn sie pieken eklig. Gebet gerufen werden. Sie pflanzen nun Die Kamele aber fressen sie gern, denn sie gern ein paar Erpressen so in die Nahe der sind sehr wasserhaltig, so daß sie den Durst Moschee, daß das schneeweiße Minarett vor löschen. Man muß freilich ein Kamelmaul dem dunklen Launiwipfel lieht, der ebenfalls Huben, uni hineinbeißen zu können. B r i e f k a s t e n Joel vrand IN Erfurt schreibt: „Wie Ja. das wäre fein, wenn alle Leser wär's wen» wir in den Sommerferien und Leserinnen des Lar Kochba sich einmal einen Grl vereinbaren, wo sich alle Var treffen könnten und der Herausgeber mit Kochba-teser treffen? Vas wäre herrlich! Euch Allen zusammen fein dürfte. Mehr Litte setzen Sie diese Frage in den Var als tausend sind wir nun schon, die wir Kochba und schreiben Sie . dazu, daß alle durch unser Blatt zusammengehören. Und diejenigen, welche es auch wünschen, es es werden hoffentlich noch viel, viel mehr Ihnen schreiben sollen." werden. Also, wer mitmachen will, schreibe /' ■ V-V 238 ■ '