Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 15
- Date
- 1921-02-01
- Page
- Seite 226 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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$ ab b a t r u h. In meines Lebens wilde Stürme Bricht oft ein Friedensklang herein, Va muh ich meiner Mutter denken, Und alle Schmerzen schlafen ein. Und mild seh ich's von Ferne leuchten, va zieh ich aus die wanderschüh vor meiner Uindheit heiligem Boden — willkommen, süße Sabbatruh I vom kleinen Zimmer strahlt die Lampe, vie siebenannige, hell hinaus. Und vor ihr steht die Mutter betend Und breitet ihre Urme aus. Des Lebens staubbedeckte Sorgen verschloß sie in des Werktags Truh, Und frei und fröhlich jauchzt die Seele: G Licht und Freud und Sabbatruh! So hoffte sie von woch auf Woche, So ging sie ihren Pilgerpfad, So trug sie leicht die schwerste Bürde.- ' Und als der Tod sich ihr genaht Ein Lächeln überflog ihr Untlitz, Sie schloß die müden Bugen zu Und sang — tat sich schon aus der Himmel? „© Licht und Freud und Sahbatruhl* In meines Lebens wilde Stürme Bricht oft ein Friedensklang herein, va muß ich dein, o Mutter, denken, Und alle Schmerzen schlafen ein. Und mir aufs Haupt, wie einst von Jahren, Legst linde deine Hände , du» Und Mich umfängt wie Muttersegen Ein Uhnen ewiger Sabbatruh. 3. n vi nb»r - 226