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Bar Kochba · 1921-01-01 · Heft 14 · p. Seite 216

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 14
Date
1921-01-01
Page
Seite 216 (sequence 8)
Language
German
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ITt o j es p i p c n b r I n k s fl b ent e u e r von T. Z. Klötzel 5. Kapitel. Ntoses kommt doch ins Waisenhaus, aber nicht auf die Uhlenhorst, sondern auf den Papendamm. <12. Zortsetzung) Mutter Trina hörte den Bericht ihres Jungen mit einer Aufmerksamkeit an. die er sonst nicht an ihr gewöhnt war. Und seltsam, einige Tage später durfte Moses seinen Besuch in dem roten Muse gegenüber der Kaserne wiederholen, und Mutter Trina ging mit. Die Jungen begrüßten ihn schon als einen alten Kameraden, und während der Herr Mutter Trina alle Bäume des Muses zeigte, durfte er mit ihnen spielen, was nicht ohne erheblichen Lärm abging, plötzlich öffnete sich die Tür, und eine läute Stimme rief: „Buhe!" Sofort wurde es mucksstill, und die Jungen setzten-sich^artig undbefcheiden auf ihreplätze. MosespipLnbrinkwar das noch unheimlicher als die wohlgeordnete Stiefelkammer, und seine Übneigung gegen dieses Mus wuchs. . Um so erschrockener war er, als ihm einige Tage später Mrr Silbermann erzählte, nun würde er bald ganz in das Waisenhaus kommen, damit er etwas lerne und ein tüchtiger Kerl werde. Pom Lernen hielt Moses Pipenbrink gar nichts. Denn die Jungens in seiner Straße hatten ihm genug davon erzählt, und er war gar nicht neugierig zu erfahren, wie es schmeckt, wenn man stundenlang stillsitzen muß, mit Tinte und Feder schwierige Dinge auf weißes Papier kritzelt, und den Finger Hebt, wenn man etwas sagen will. Tr Hatte auch Jungen gekannt, die sich, bevor sie in die Schule gingen, ein Kissen hinten in die Hose steckten, und als er gefragt hatte, ob denn die Bänke in der Schule so hart seien, hatte man ihm geantwortet: „Nein, aber die Büx is so dünn, und wenn der Lehrer haut, denn kann man das nich aushalten." - flfle diese Dinge kannte Moses lieber vom Erzählen, als daß er sie selbst mitmachte, und ein tüchtiger Kerl wollte er auch ohne das werden. Darum erklärte er auch Herrn Silbermann und seiner Mutter, es fiele ihm gar nicht ein, in das rote Haus zu gehen, wo man die Stiefel putzen mußte, und wo der Mann so; 216 . .';V'

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