Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 5
- Date
- 1920-09-01
- Page
- Seite 68 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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„3n5jd)iU". Mir, i>io wir noch nicht Gros von Gros und Murmel von IDur^ol pi unterscheide» vermögen, zerschneiden den „Zndschill" mit unseren Pocken und begraben ihn unter den schweren (Eröhlimipcti. Das perz dein. Die ganze Verantwortung, die auf uns ruht, kommt uns zum Dewußtsein. tlus dem ^elde soll ein Daumgarten gepflanzt werden, und wir zerstören ihn vielleicht, noch bevor er gepflanzt. Die Erfahrenen unter uns geben scharf acht, warnen uns vor dem „Zndschill", lehren uns ihn erkennen und behandeln. Das unserer IIlitte wählten wir einen Führer, um über die (Drdnung zu wachen. Mir ernannten einstimmig de» meistgeliebten von uns zum Führer und weiter. Er war wie geschaffen für diesen ehrenvollen Posten, lllit seinen schwarzen, durchdringende» und doch lachenden Dugen, mit seinen schwarzen Locken, seinem dunklen, sanften und ernsten Gesicht. Ein echter orientalischer Führer. Mir hoben ihn auf unsere» fänden hoch, schwenkten die packen und riefen „pedad! Es lebe der Sichrer." Die Zonne neigt sich zum Meer. Der Dbendwind bringt frisches Leben den Gliedern und den Zinnen. Die Arbeit wird mit Luft und Liebe getan. Das umgegrabene Ztück wird größer und größer, und es wird wachsen und wachsen, bis das ganze Seid umgegraben ist. Der Tag neigt sich. Dlles, was atmet, scheint sich zu breiten den Zaubern des 5lbends entgegen. Die Zonne steht noch ziemlich hoch. Eine mäßige, weiche Zonne, die den Arbeitenden wohltut -- und sieben Arbeitsstunden sind zu Ende. Mie ein schwarzer, schöner Teppich breitet sich vor uns das umgegräbene Ztüch Erde aus. Man beginnt die Gräben zu reinigen und sie an allen Zeiten gerade zu richten, die Ztufen „ i. 0 m i sauber zu behacken. Ueber - -i ,'J5i ■■ü wmm %ä\r