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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1938-01-01 · 51.1938 · page 47

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
51.1938
Date
1938-01-01
Page
– (sequence 47)
Language
German
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geworden sein, weil auch der besondere Grund bekannt war. Einen Sonderfall gibt es in Git. 67 a, wo die Meinung des R. Josse auch einer Mehrheit gegenüber berücksichtigt wird *w nnxa "»aia psw vas^ iok nai *»oy» "ia nafci w ibn ^«vaw -m« wna teha naiV »an an na w "■> ppton spk xa'am vkü 131 'OT n m n'in «V pnff 'aa pintt. Sonst kann das Mehrheitsprinzip auch ihm gegenüber nicht ausgeschaltet werden. Vgl. Bech. 37 a orro w köwb *ov '*o HD/H?k an na« f?Kaan ai iaa V*ap 10* ipw»a «wi mo ö'ana naVn. In ähnlicher Weise überwiegt das Mehrheitsprinzip auch andere wohlbegründete Lehrmeinungen einzelner. In Beza IIa ist uns eine Dezision in zwei verschiedenen, einander widersprechenden Versionen erhalten. In der ersten wird nach R. Josua, in der zweiten gegen ihn entschieden. Der Talmud bemerkt hierüber folgendes nana 3T *ibk i'vh ttoVwa svnrt* od ,-oVn \*n nana vk nain kd'K wm* "ia naVn kVr rrra soVn ^*ap o'ana naVn n'an Tm trio ■posm »wiiT» na naVn .iai >wr ti nwo nanoa «wn ina nai xo'ffD naVn |'K ra* Hieraus ersehen wir zunächst, daß strittige Lehrmeinungen, sofern ihre Aktualität gelockert war, von späteren Dezisoren ohne Bedenken nach dem Mehrheitsprinzip entschieden wurden. Wir sehen aber auch zugleich, daß während der talmudischen Epoche die Kodifikationsarbeit einen freien Spielraum hatte und sich auch gegen die Mehrheit einer vorangegangenen Zeit richten konnte. In der Hauptsache kam es auf das Motiv an. Man vgl. Joma 36 b, wo eine Dezision nach den Chachamim von der gleichen Bemerkung begleitet wird am rrayo nanoa xa*xn ina p pDVDp nvzn mp yoapr (Vgl. B. K. 96 b, wo Textinversionen bez. R. Meir und Chachamim vorliegen.) Ähnlich Jeb. 47 a .bvxp 'in? n»b »jp'oapT «w m Kaja m*tn ina Der bessere Grund überwindet häufig quellenmäßige und sonstige Anhaltspunkte. — B. K. 15b xp>»TT owa px motan xnavn •Pirna "ana. Ebenso Ket. 41b. Doch liegt in diesen Worten eine gewisse theoretische Entkräftung der'Knifft. Deutlicher tritt dies hervor Erub. 10 a nwia K»n *i »am nwa rx xna*»m xnarn. Ähnlich ebd. 16b .Twia pnwa xp^n owa p x xnaton xnapn. Doch vgl. gegen xnarn Ber. 24 a *py *ua varmuV Va. 4 55

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