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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1938-01-01 · 51.1938 · page 5

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
51.1938
Date
1938-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273647--2561-2276367
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Zur Förderung der körperlichen Ausbildung der Studierenden wurde ein Kursus für Leibesübungen eingerichtet, den Herr Sport- und Mittelschullehrer Kurt Rosenbaum, ein früherer Hörer der Lehranstalt, in dankenswerter Weise leitet. Unser Dank gebührt auch der Verwaltung der Jüdischen Gemeinde, die uns eine Turnhalle zur Verfügung stellte. Das Vorlesungsverzeichnis für das Winterhalbjahr 1937/38 folgt in der Anlage A. Eine Neuerung bedeutet die im Einvernehmen mit der Reichsvertretung der Juden in Deutschland erfolgte Einführung von Gebühren für die Vorlesungen und für die Schlußprüfung. Die Hörergebühr für ordentliche Hörer betragt RM 50 im Semester, für außerordentliche Hörer RM 10 Einschreibegebühr und RM 10 für vier Vorlesungen; für jede weitere Vorlesung wird eine Gebühr von RM 2,50 erhoben. Hörer mit abgeschlossener Berufsausbildung zahlen keine Einschreibegebühr, für jede Vorlesung RM 2,50, mindestens aber RM 5. Hörer, die mittellos sind, werden auf begründeten Antrag von der Gebühr befreit, oder sie erhalten Ermäßigung. Für die Schlußprüfung werden RM 50 erhoben. Die Zahl der Hörer erreichte im Sommer 1937 einen Höhepunkt mit 58 ordentlichen und 83 außerordentlichen, zusammen 141 Hörern, und betrug im Winter 1937/38 insgesamt 129, davon 60 ordentliche und 69 außerordentliche Hörer. Die Schlußprüfung wurde 1936 von 6, 1937 ebenfalls von 6 Kandidaten, die Zwischenprüfung in beiden Jahren von je 5 Hörern und die Vorprüfung im Jahre 1936 von 12 und 1937 von 8 Hörern abgelegt. Für die Theodor und Becca Steinthal-Stiftung sind 1936 die folgenden Preisaufgaben gestellt worden: 1. Die Gebete des Buches Tobit sind ins Hebräische zu übersetzen, inhaltlich und stilgeschichtlich zu untersuchen. Für dieses Thema ist eine Arbeit eingegangen, die den Preis erhielt. Der Preisträger ist Herr Hans Harf. 5

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