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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1930-01-01 · 47.1930 · page 78

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
47.1930
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 78)
Language
German
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und daher ... den Juden vorwerfen, daß sie die Beschneidung zuweilen tun einen oder zwei Tage aufschieben usw.". Vgl. noch Singer, S. 289, der aus 50, 10 f, wo gesagt wird, daß am Sabbat 'nur Sühnopfer ausnahmsweise dargebracht werden dürfen, schließt, daß „die Beschneidung am Sabbat streng verboten sei" und wenn der achte Tag auf einen Sabbat fällt, die Beschneidung einen Tag vorher vollzogen werden müsse. Ginzberg, Eine unbekannte jüdische Sekte, S. 204, folgert aus derselben Stelle, daß das Peßachopfer am Sabbat nicht dargebracht werden dürfe. Ich halte all diese Folgerungen für sehr gewagt. Der Verfasser hat wahrscheinlich an fernliegende Dinge garnicht gedacht; vgl. auch (gegen Beer) seine Ausdrucksweise 49, 7. 237) Schürer III*, S. 375; vgl. auch für das folgende S. 377 f. Charles, The Apokrypha etc. II, S. 8. 238) Vgl. Ginzberg a. a. O., S. 177 ff. 239) Vgl. auch oben Anm. 37. 2*°) Vgl. auch Finkelstein S. 39 f. 2«) Vgl. Gen. r. 25, Anf. S. 238 und Kommentar. 2*2) All die sonderbaren Halachot und Deutungen in unserem Buche werden ja vom „Engel des Angesichts" verkündet! Nach 1, 27 und 50, 13 sollte der Engel das ganze Buch für Moses aufschreiben. Nach 2, 1 aber befahl der Engel, daß Moses selbst alles aufschreibe, was ihm der Engel auf Grund der „himmlischen Tafeln" (1, 29; 6, 35) mitteilt; vgl. auch 1, 5, 26. Aber auch bei der Gesetzgebung der Thora, bei „dem Buche des ersten Gesetzes" (6, 22), hat sich dieser Engel aktiv betätigt, vgl. 6, 19. 22; 50, 1 u. a. Nach den Rabbinen dagegen hat Moses die Thora von Gott ohne jede aktive Mitwirkung eines Engels empfangen; vgl. Ginzberg a. a. O. S. 246, Anm. 2, dessen Erklärung der diesbezüglichen Theorie in unserem Buche nach dem obigen zu berichtigen ist. Druck von Siegfried Scliolein, Berlin-Schöneberg.

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