Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 45.1928
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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L..... jjP^.i.y.T.jxy».. c 4 Eine erfreuliche, wenn auch langsame Steigerung weisen auch die Jahresbeiträge der Mitglieder auf. Auch sie stehen aber h^p^grweitem nicht im Verhältnis* zu den früheren Beträgen, und wir \ müssen allen unseren Freunden dringend ans Herz legen, neue Förderer für uns zu gewinnen. Auch durch Rückzahlung von Stipendien sind uns Hinnahmen zugeflossen. Wir waren darauf um so mehr angewiesen, als die Anforderungen an die Stipendienkasse ungeheuer gestiegen sind. Das Ergebnis der Aufwertung, und die dadurch bedingte Um- AuU* gostaltung der Bilanz haben wir bereits im vorjährigen Bericht erwähnt. Hinzugekommen ist inzwischen die Ablösung einer Hypothek Mülverstedt durch einen Barbclrag von aaoo UM. Da die^ Auszahlung orst io,a8 erfolgte, erscheint der Gegenwert noch nicht q in der Bilanz. Mit aufrichtigster Freude und innigem Dank berichten wir von Slifl» den Spenden, die uns 1927 zur Aufwertung einiger Stiftungen zugegangen sind. Die Zahlung von 1200 M. für die Ludwig- und .-Martha Geiger-Stiftung wurde bereits erwähnt. " Frau Betty Tictz und Kinder haben für die Oscar und Betty Tictz-Sliftung 2000 M. gespendet. Herr Generaldirektor Heinrich Stahl hat der Heinrich- und Jenny Stahl-Stiftung den Betrag von 1600 M. zugewiesen, so daß sie künftig wieder über 2000 M. verfügen wird. Da dieser Betrag erst Anfang Januar einging, kann er in der Bilanz nicht in Erscheinung treten. Endlich hat uns Herr Franz Philippson in Brüssel in Anerkennung der Leistungen der Hochschule und in schwerer Sorge um ihren Fortbestand den Betrag von 10000 M. zur Verfügung gestellt, den wir in seinem Sinne zur Hälfte der Ludwig-Philippson-Sliftung und zur Hälfte dem Ludwig Philippson-Pensionsfonds zugeführt haben. Die Höhe der den einzelnen Stiftungen gehörigen Beträge ist aus der Bilanz zu ersehen. Sie sind laut einem Beschluß des Kuratoriums sämtlich auf den Namen der Stifter erhalten geblieben. Wir richten erneut an die Angehörigen der Stifter dio Bitte, den erwähnten Vorbildern zu folgen und für Auffüllung der Stiftungen zu sorgen. 13