Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 45.1928
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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sohns ist als Thema gewählt, worden: „Moses Mendelssohns Bibelübersetzung in ihrer exegetischen und litcrischen Bedeutung". Die Frist für die Einreichung läuft am 3i. März 1929 ab. Unsere Bibliothek hat durch Kauf und Schenkungen einen Zuwuchs von 90t* Buchern erfahren, die sich auf folgende Gebiete verteilen: Biblische Wissenschaft •'»<> Rabbinische Literatur 85 Oricntalia hfl Geschichte und Literatur des Judentums 998 Systematische und praktische Theologie 2() Philosophie 2 5 Religionsphilosophic und Beligionsgeschichtc 5o Periodica (Jahresberichte, Jahrbücher und Zeitschriften) 182 Jüdische Gegenwartsfragen 18 Allgemeines 1 20 so daß der Gesamtbesland 3/17 Bände beträgt. Von den Erben des Herrn Geh. Hat Professor Dr. Ludwig Geiger wurden uns 268 Bücher aus seinem Nachlasse überwiesen, dio in obigen- Zahlen einbegriffen sind. Für die zahlreichen Schenkungen sprechen wir auch an dieser Stelle unseren besten Dank aus. Besonderen Dank sprechen wir dem Kulturfonds des Deutsch- Israelitischen Gemeindebunds dafür aus, daß er für unsere Bibliothek" den Betrag von 8/12 M. spendete, die wir zur Anschaffung notwendiger Bücher verwandten. Die Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1927 werden in Fim Anlage B. nachgewiesen. Leider war es trotz sparsamster Wirtschaft wiederum nicht möglich, das Gleichgewicht im Haushalt herzustellen, so daß wir mit einem Fehlbetrag von 620/» M. abschließen. Freilich haben die Einnahmen des vergangenen Jahres sich günstig entwickelt. Der Beitrag des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden in Höhe von 48 000 M. bildete-das Rückgrat unserer Einnahmen, hinzu kommen Beiträge der anderen Landesverbände und einzelner Gemeinden. Damit war erst wenig über die Hälfte des Bedarfs gedeckt, und es bedurfte mühevoller, nachdrücklicher Werbearbeit, um auch den Rest aufzubringen. Eine Anzahl treuer Freunde stand uns wiederum mit größeren Spenden bei, die wir mit nochmaligem Dank nachstehend verzeichnen. 11