Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 45.1928
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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trolz seines hohen Allers unermüdlich seines Amtes wallet, eine Entlastung zu ermöglichen. Am 3o.. November 19^7 waren 25 Jahre verflossen, seitdem Herr Prof. Dr. Ismar Klbogen als Dozent in sein Amt an unserer Hochschule eingeführt wurde. Wahrend dieser Zeit hat er durch sein reiches Wissen, durch seine pädagogische Begabung, durch die Lebhaftigkeit seines Geistes seine Zuhörer gefesselt, auf sie anregend gewirkt und das Ansehen unserer Hochschule im In- und Auslande gehoben. Unseren Hörern stand er stets in wahrhaft freundschaftlicher Weise mit seinem Hat zur Seite. Klbogen ist aber nicht nur Mitglied unseres Lehrerkollegiums, sondern seine Ansicht ist auch für die Beschlüsse unseres Kuratoriums von größler Bedeutung. Zu allen wichtigen Fragen, die im Schöße dieses Kollegiums erörtert weiden, wird er hinzugezogen. Diese einflußreiche Stellung verdankt er der rastlosen und erfolgreichen Tätigkeit, die er auch außerhalb seiner Lehrtätigkeil den Interessen der Hochschule widmet. Wenn es uns gelungen ist, die Anstalt durch alle Fährnisse der Kriegs- und Inflationszeit durehzubringen. so ist dies zum großen Teil Elbogen's Verdienst. Es ist dem Kuratorium ein Herzensbedürfnis, ihm auch an dieser Stelle hierfür den Dank auszusprechen. Da der Jubilar sich durch seine Abreise von Berlin der persönlichen Beglückwünschung entzogen halte, übersandten ihm Kuratorium und Lehrerkollegium das folgende Schreiben: „Hochverehrter Herr Professor! An dem Tage, an dem 25 Jahre verstrichen sind, seit Sie in Ihr Amt als Dozent unserer Hochschule eingeführt wurden, das Sic bisher mit so großem Erfolg bekleidet haben, gedenken wir Ihrer in Verehrung und Freundschaft. Da Sie sich durch Ihre Abreise, persönlichen Glückwünschen entzogen haben, werden wir nach- Ihrer Rückkehr Gelegenheit nehmen, in angemessener Weise kundzutun, was unsere Hochschule durch Ihre Lehrtätigkeit und Ihre unermüdliche Fürsorge Ihnen verdankt. In ausgezeichneter Hochachtung Kuratorium und Lehrerkollegium der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums." Am 19. Dezember 1927 vereinigten sich Kuratorium, Lehrerkollegium, Beamte und Hörerschaft sowie die ehemaligen Hörer 8