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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1927-01-01 · 1927 · page 6

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1927
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273633--2102-2275901
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einem Defizit von Mk. 85oo,— ab. Die Bilanz zeigt zwar wesentlich höhere Ziffern, dieselben sind jedoch durch Heraufsetzen des Wertes unseres Hauses und durch den Verkauf der Effektenaufwertung hervorgerufen. Zieht man die Beträge ab, so ergibt sich, daß die Einnahmen hinter den Ausgaben um RM. 85oo,— zurückgeblieben sind. Selbst dieses Ergebnis war nur dadurch zu erreichen, daß uns treue Freunde auch in diesem Jahre mit größeren Spenden beistanden — wir geben nachstehend eine Aufstellung der Beträge von über Mk. 100,—. Besonderen Dank schulden wir dem American Joint Distribution Committee und Herrn Dr. Stephen S. Wise in New York, die auch im letzten Berichtsjahre in hochherziger Weise zur Erhaltung unserer Hochschule beigetragen haben. Vor allem aber hat der Preußische Landesverband Jüdischer Gemeinden uns im Rechnungsjahre 1926 Mk. 38 5oo,— überwiesen. Auch der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden sowie der Oberrat der Israeliten in Karlsruhe und die Israelitische Landesorganisation in Württemberg sowie die Zentralwohlfahrtsstelle in Essen haben uns freundlichst wieder Beiträge zur Verfügung gestellt. Diese Beiträge haben es ermöglicht, den Betrieb der Hochschule in seinem jetzigen Umfange aufrechtzuerhalten. Wir sprechen den erwähnten Verbänden und den ihnen angeschlossenen Gemeinden sowie allen Spendern namens der Anstalt unseren aufrichtigsten Dank aus. Jahresbeiträge Die Beiträge unserer Mitglieder sind leider erheblich zurückgegangen. Wir hoffen, sie bei Besserung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage auf die alte Höhe zu bringen und weitere Kreise zu gewinnen, die uns ihr Interesse durch Zahlung von Jahresbeiträgen beweisen. Aufwertung Die Aufwertung des früheren Besitzes der Hochschule an Wertpapieren und Hypotheken ist fast vollständig durchgeführt. Als ihr Ergebnis können wir mitteilen, daß die Hypothek Lindenstraße mit GM. 3oooo,— neu eingetragen ist; für die Hypothek Stargarder Straße sind uns rund GM. 47 000,— zugesprochen, eine vom gegenwärtigen Besitzer des Grundstücks erhobene Einspruchsklage schwebt noch. Ebenso steht die Entscheidung unseres Antrags wegen der Hypothek Mülverstedt noch aus. Für die im Reichsschuldbuch eingetragenen RM. 85o 000,— 5 0/0 Deutsche Reichsanleihe sind uns Alk. 21 2Öo,— Auslosungsanleihe nebst Auslosungsrechten zugesprochen worden, von denen RM. 3ooo,— bei der ersten Ziehung 6

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