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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1927-01-01 · 1927 · page 3

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1927
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273633--2099-2275898
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In der am 2^. Juni 1926 in der Hochschule abgehaltenen ordentvcSI^3m liehen Generalversammlung wurden, nach Erstattung des Jahresberichts und Erteilung der Entlastung, die nach dem Turnus ausscheidenden Mitglieder des Kuratoriums, Justizrat Dr. Arnold Seligsohn, Justizrat Leo Lilienthal, Direktor Oscar Wassermann und Rechtsanwalt Dr. Eduard Baerwald, wiedergewählt. Neu hinzugewählt wurde, an Stelle des verewigten Herrn Max Weiß, dessen Sohn Herr Regierungsdirektor Dr. Bernhard Weiß, der inzwischen zum Polizeivizepräsidenten von Berlin ernannt worden ist. Das Kuratorium konstituierte sich wie folgt: Justizrat Dr. Arnold Seligsohn, Vorsitzender; Justizrat Leo Lilienthal, stellvertretender Vorsitzender; Rechtsanwalt Dr. H. Veit Simon, Schriftführer; Professor Dr. Gotthold Weil, stellvertretender Schriftführer; Ernst Wallach, Schatzmeister. Zur Ehrung unserer im vorigen Jahre heimgegangenen Kura- Trauerfeie, toriumsmitglieder, der Herren Geheimrat Professor Dr. Albert Mosse, Oberregierungsrat Dr. Paul Meyer und Max Weiß, deren Verdienste bereits im letzten Bericht eingehend gewürdigt sind, sowie des ehemaligen Dozenten Dr. Martin Schreiner fand am 3i. Oktober 1926 in der Hochschule eine Trauerfeier statt. Die Aula war würdig geschmückt und mit den Bildern der Heimgegangenen ausgestattet. Nach einleitenden Harmoniumklängen begrüßte der Vorsitzende des Kuratoriums, Herr Justizrat Dr. Seligsohn, die Versammlung und besonders die Angehörigen der Männer, denen die Feier galt. Herr Rabbiner Dr. Baeck hielt die Gedenkrede, die wir am Schlüsse des Berichts zum Abdruck bringen, Harmoniumklänge beschlossen die stimmungsvolle Feier. Am 9. Oktober 1926 verstarb Dr. Martin Schreiner. Von 1894 kofie^um bis zu seiner Erkrankung, 1902, lehrte er an unserer Anstalt neben Bibelwissenschaft und Religionsphilosophie jüdische Geschichte und Literatur. Die ungewöhnliche Weite und Tiefe seiner Gelehrsam- 3

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