Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1922
- Date
- 1922-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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— 17 — Herr Dr. Baeck eine Vorlesung über „Einleitung in die Pädagogik des Religionsunterrichts" an, wahrend wegen der praktischen Anleitung zum Unterricht noch Verhandlungen schweben. Für das Winter-Halbjahr haben die Dozenten wiederum je eine allgemeinverständliche Vorlesung angekündigt. Der Besuch dieser am Abend und am Sonntag Vormittag liegenden Vorlesungen entsprach auch dieses Mai nicht den von uns gehegten Erwartungen. Hingegen erfreuten sich 4 Vorträge in hebräischer Sprache, die wir Ende November und im Dezember veranstalteten, eines sehr starken Zuspruchs. Wir sprechen den Herren Dr. Ch. Tschernowitz, Dr. S. Bernfeld, Ch. N. Bialik und D. Frischmann, welche die Güte hatten, diese Vorträge zu halten, auch an dieser Stelle den herzlichsten Dank der Hochschule aus. Der starke Besuch der Anstalt, namentlich auch von solchen Hörw Damen und Herren, die nicht die Wissenschaft des Judentums zum Hauptfach wählen, hält an. Die Zahl der ordentlichen Hörer betrug: a) im Sommer-Semester 1921: 38 b) im Winter-Semester 1921/22: 40. Sämtliche ordentlichen Hörer hatten gemäss der Vorschrift unseres Statuts das Zeugnis der Keife für das akademische Studium. Von den zur Zeit Immatrikulierten gehören der Hochschute an seit: 1914: 1; 1916: 1; 1918:1; 1919:5; 1920:5; 1921: 27-* Die Zahl der Hospitanten betrug: *a) im Sommer-Semester: 20. b) im Winter-Semester 1921/22: 24, dazu durchschnittlich 20 Hörer der Abendvorlesungen und je 150 Zuhörer der hebräischen Vorträge. Der Preis aus der Max Weiss-Stiftung ist im Berichts- Fn'M jähre auf Vorschlag des Lehrerkollegiums dem Hörer Fritz Bamberger zuerteilt worden. Den Preis aus der Moritz Meyer-Stiftung erhielt am 16. Februar, dem Todestage des sei. Stadtrats Moritz Meyer, die Hörerin Ellen Littmann, den Preis der Dr. Marlin Silbermann - Stiftung der Hörer Davin Schönberger, den der Dr. Marcus Klein-Stiftung der Hörer Erich Bienheim. Ausserdem wurden für die Lösung von ausgeschriebenen Preisaufgaben einem Hörer aus den Mitteln der Dr. Moritz Eirschatein- und der Moses Mendelssohn Prämien-Stiftung 250 Mark bewilligt.