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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1919-01-01 · 1919 · page 5

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1919
Date
1919-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273619--1935-2275727
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segensreichen Schaffens beschieden sein! — Seine Söhne und Schwiegersöhne haben den Tag durch eine Spende von 3000 Mark für die von ihnen gegründete Max Weiss-Stiftung gefeiert. In der Sitzung vom 30. Dezember 191.S wurde Herr Prof. Km»i c^>iior Dr. Ernst Cassirer vom Kuratorium als Mitglied zugewählt; die endgiltige Beschlussfassung stellt der Generalversammlung zu. Im vergangenen Sommer kehrte das Mitglied des Lehreri.oi.rerk..i!^iUin kollegiums, Herr Kabbiner Dr. Haeck, nachdem er mehr als 3 Jalire das Amt eines Feldpredigers versehen hatte, zu unserer Freude aus dem Felde zurück. Dadurch wurde es ihm ermöglicht, seine Tätigkeit an der Lehranstalt wieder aufzunehmen, sodass mit dem Beginne des Wintersemesters die mehrjährige Unterbrechung des homiletischen Unterrichts an unserer Ilochschulo aufhörte. Mit dem Ende des Sommerhalbjahres schied HerrDr.Tüubler, der sich an der Berliner Universität habilitierte, zu unserem Bedauern aus dem Lehrerkollegium aus, dem er fast ein Jahrzehnt angehört hatte. Unsere besten Wünsche begleiten ihn in seinen neuen Wirkungskreis. Schon im Vorjahre konnten wir mitteilen, dass wir Herrn Professor Dr. Julius Guttmann als Dozenten au die Lehranstalt berufen haben. Anstelle des Moses Mendelssohn-Lehrstuhles, wie ursprünglich vorgesehen, wurde ihm der Hermann .Cohen- Lehrstuhl übertragen. Herr Professor Guttmann wird im kommenden Sommcr-SemeBter seine Tätigkeit -an der Lehranstalt beginnen. Für die satzungsmässige Preisarbeit. der Moses Mendelssohn ^Vu^iirilV Toleranz-Stiftung wurde im Jahre IUI7 folgendes Thema gestellt: sliriM"* „Moses Mendelssohn im Urteil» seiner Zeitgenossen". Eingegangen •waren 5 Arbeiten. Preisrichter waren die Mitglieder des Kuratoriums Direktor Adler und Professor Schur, sowie Geh. Justizrat Eugen Fuchs. Nach ihrer Entscheidung wurde der erste Preis im " Betrage von 2000 Mark Herrn Dr. Ludwig Goldstoin, Königsberg i. Pr., der zweite in Höhe von 1000 Mark Fräulein Dr. Beate Berwin, Berlin, zuerkannt. •Dem Bestreben zur Begründung einer jüdischen Volksvoi'ii'IfhÄe hochschule standen auch wir sympathisch gegenüber. Als Vertreter der Lehranstalt entsandten! wir in das Kuratorium Herrn Gehelmrat Geiger. Einem Wunsche des geschäftsfünrenden

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