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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1919-01-01 · 1919 · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1919
Date
1919-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273619--1934-2275726
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— 4 - der Lehranstalt aus. Freunde und Verehrer errichteten eine „Ludwig Geiger-Stiftung", die zur Zeit annähernd 20 000 Mark beträgt und uns zur Verwaltung übergeben ist; ihre Erträge sollen den allgemeinen Zwecken der Lehraustalt dienstbar gemacht werden. Leider sollten wir uns der ■ segensreichen Mitwirkung Geigers nicht mehr lange orfreuen. Am 9. Februar 1919 ist er plötzlich verschieden. Die Lehranstalt wird sein Andenken stets in Ehren halten. saio A.iior Kaum 3 Wochen später erhielten wir die erschütternde Nachricht, dass unser Mitglied. Geh. Studienrat Direktor Dr Salo Adler, am 2G. Februar 1919 in Frankfurt a. M. verstorben sei. Dem Glauben der Väter treu ergeben und für die Wissenschaft des Judentums freudig begeistert, hat er viele Jahre hindurch seine Kraft in den Dienst der Lehranstalt.gestellt. In Frankfurt a. M., seiner langjährigen Wirkungsstätte, hat er das' dortige Lokal komitee geleitet und unsere Interessen wesentlich gefördert. Vor zwei Jahren trat er zu unserer Genugtuung in das Kuratorium ein. Eine schon früh beginnende tückische Krankheit, der er schliesslich erlag, liess leider die Hoffnungen, die an seine Mitarbeit geknüpft werden durften, nicht voll in Erfüllung gehen. Auch sein Andenken wird die Lehranstalt getreu in Ehren halten. , Grjraiitor' Am 16. Februar 1919 fand in der Aula der Lehranstalt unter starker Beteiligung eine Gedenkfeier für die während des Krieges verstorbenen Kuratoren und für die im Kriege gefallenen Hörer statt. Hieran schloss sich eine Begrüssung. der vom Felde heimgekehrten Hörer. Mit llarraoniumspiel und Gosang wurde die Feier stimmungsvoll eingeleitet und beschlossen. Herr Rabbiner Dr. Baeck hielt die Gedenkrede. Wir bringen sie im Anschluss an diesen Bericht zur Veröffentlichung. ~ Max weis» Am 24. November 1913 feierte Herr Max Weiss seinen 75. Geburtstag. Schon 1899 in das Kuratorium gewählt, übernahm er zwei Jahre später das Schatzmeisteramt, das er seitdem ununterbrochen bekleidet. Die ausserordentlichen Verdienste, die er sich in seiner nahezu 20jährigen Amtstätigkeit um den Ausbau der Lehranstalt erworben hat, haben wir anlässlich seines 70. Geburtstages gewürdigt: Mögen ihm noch viele Jahre

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