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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1914-01-01 · 1914 · page 9

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1914
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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: — 10 — . herigen Testamentsvollstrecker das Vermögen der Lehranstalt zur weiteren Verwaltung übergeben. Ein Verzeichnis findet sich als Anhang zum Reclmungsabschluss (s. Anlage E). Wie bereits in dem Jahresbericht für li'08 mitgeteilt wurde, hat der Erblasser zunächst seinen Angehörigen die Einnahmen seines Nachlasses als Kenten überwiesen. Zurzeit werden an Renten ausgezahlt M. 12 463 die Einnahmen betragen „ 12 416 sodass eine Differenz von M. 52 aus don Mitteln der Lehranstalt zuzulegen ist. Der Betrag wird aus einem von Geheimrat Simon und Justizrat Seligsohn, den Testamentsvollstreckern des Oppert'schen Nachlasses gestifteten Fonds gedeckt. "Wir bemerkon dabei, dass die Renten — abgesehen von einem Fall, in welchem wir auf Anordnung der Regierung und vor Genehmigung der Annahme der Stiftung zur Vollzahlung uns verpflichtet haben — auf 90% reduziert sind, da die Jahreseinnahmen zur Deckung der von dem Erblasser ausgesetzten Renten nicht ausreichten. Bei Wegfall des einen oder anderen Rentenempfängers werden zunächst die übrigen Renten" entsprechend zu erhöhen sein, sodass auch alsdann der Lehranstalt eine Einnahme noch nicht zufliesst. p.utonds Zu unserem Baufonds hat Herr Rudolf Mosse anläßlich seines siebenzig jährigen Geburtstages uns IC 000 M. überwiesen; weitere Spenden für diesen Zweck erhielten wir von den Herren Josef Garbaty- Rosenthal (M. 5000), Komm.-R. Handelbaum (M. 3000), Direktor Paul Mankiewitz (M. 2000), Handelsrichter Norbert Levy (M. 2000), Bankier Felix Mark (M. 600), Moritz Wolf söhn (M. 100). Den edlen Gebern sei auch an dieser Stelle der herzlichste Dank ausgesprochen. Vorlesungen u. Die im Sommerseinester 1913 und im Wintersemester 1913/14 uwen gejjajtenen voriesungen 8iQd in der Anlage A verzeichnet. Die sabbatlichen Uebungspredigten der Hörer in den hiesigen Gemeindesynagogen sind unverändert fortgesetzt worden. uai>binau- ° Im Laufe des Berichtsjahres haben unsere Hörer Dr. Emil hßXe? Berger, Dr. Julius Cohn, Adolf Jacobua und Dr. Moritz Winter die Rabbinatsprüfung bestanden. Von ehemaligen Hörern wurden berufen: Dr. Emil Berger zum Rabbiner in Görlitz; Dr. Emil Cohn, bisher Rabbiner in,

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