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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1911-01-01 · 1911 · page 14

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1911
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273603--1564-2275348
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— 14 — Diese Zahlen beziehen sich nur auf die Benutzerzahl während der offiziellen Amtsstunden, täglich 5 Stunden. Daneben wird der Lesesaal ausserhalb der Amtsstunden denjenigen Hörern zur Benutzung freigegeben, die auf Grund einer Bescheinigung der Lehrerkollegiums mit wissenschaftlichen Arbeiten oder mit der Vorbereitung für eine Prüfung beschäftigt sind. Von dieser Erlaubnis macht eine grosse Zahl von Hörern Gebrauch, sodass unser Lesesaal auch in den Ferien in ständiger Benutzung ist. torchapoiogiseiie Durch die sehr dankenswerte Anregung und Vermittlung unseres Dozenten Yahuda konnten wir eine Sammlung von Modellen, Antiquitäten und Photographien erwerben, die für die Studien in Bibel, Mischna und Talmud von bleibendem archäologischem Werte sind. Die Sammlung enthält neben den Modellen verschiedener Geräte auch Modelle von Häusern, Grabanlagen, städtischen und landwirtschaftlichen Gebäuden. Zu den Antiquitäten gehören hauptsächlich heidnische Götterbilder. Ein Teil der Sammlung ist zur Zeit auf der Internationalen Hygiene-Ausstellung in der Gruppe „Hygiene der Juden" ausgestellt. Finanzbericht Die Einnahmen und Ausgaben des Rechnungsjahres 1909 werden in der Anlage D nachgewiesen. Das Vermögen der Anstalt wuchs von 763490,66 Mk. auf 780541,57 Mk. Die Bauschuld von über 60,000 Mk., von der wir im vorigen Berichte Mitteilung machten, hat sich im Berichtsjahre durch Spenden um 10,650 Mk. vermindert. So dankbar wir für diese Spenden sind, sind wir darüber besorgt, dass noch lange Jahre vergehen werden, bis wir von dieser Last befreit sind. Im Berichtsjahre hat Herr Alexis Latte als erste Rate für eine von ihm errichtete Alexis- und Olga-Latte-Stiftung für die Pensions- und Reliktenversorgung der Lehrer der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums einen Betrag von 3000 Mk. überwiesen. Das Kuratorium hat die Stiftung mit bestem Dank an den hochherzigen Spender angenommen. Die Stiftung wird dazu beitragen uns die Versorgung unserer Lehrer zu ermöglichen — ein Ziel, das wir seit Jahren verfolgen, aber wegen Mangels an Mitteln bisher nicht verwirklichen konnten. Daneben bleibt eine grosse Zahl von Aufgaben, die auch das Vorjahr unerfüllt gelassen hat. Wenn der Jahresabschluss

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