Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 21.1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 65)
- Language
- German
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— 179 — frru rrwrnin» rrh$üc jrfop D^pn spo iswn nm iny&n tfttj ittp ptwnn "pram ncpn jm rr*nn pj-i? csfe d^ot w owbp ^un-pak #*i nrrci oni? omn mpo nt onpn jtk ptoniw noipoi ntpp rwvntp p» 012:02:3 n«ro psmi jm rnarp rronn ropp «top jwk-h "pian rrm irpbn mwsrn nftj» ytwi .wo Olpes vn» 1« rsern rnc^ m dk rnmtp 0*19 aai mso roVyö gross oder gar bis an's Ende der einzelnen ihre Grenzen bezeichnenden Grade sich erstreckend4), so wird der Mond grösser erscheinen. Mit der Grösse jenes Bogens und der ersten Länge wächst auch im selben Verhältnis seine Grösse und allgemeine Sichtbarkeit6). 4. Darum soll der Gerichtshof diesen beiden Punkten, nämlich der Zeit6) und dem Orte der Beobachtung seine Aufmersamkeit zuwenden, und den Zeugen die Frage vorlegen: An welchem Orte habt ihr ihn gesehen? War nämlich der Sehungsbogen klein und ergab die' weitere Rechnung, dass der Mond noch knapp gesehen werden kann, wie z. B. wenn der Sehungsbogen 9° 5' zählte, und die erste Länge genau 13° betrug, und es kamen Zeugen, die ihn gesehen haben wollen, so misstraut man ihnen7), sofern es Sommer ist, oder sie an einem tiefgelegenen Orte sich befanden, und unterzieht 4) rafeföo jrA» l»spn tpo rannt lautet die Lesart in allen mir erreichbaren Ausgaben. Die Konstruktion ist etwas holperig, doch der Siua ist klar. Im vorigen Kapitel (§§ 17—21) sind nämlich „die Grenzen der Sichtbarkeit" in der Weise von Grad zu Grad aufgestellt, dass der Anfang des Grades jedesmal die untere, das Ende desselben die obere Grenze bezeichnet Je weiter sich nun der "Werth des Sehungsbogens von der untern Grenze entfernt, um sich dem Ende des betreffenden Grades zu nähern, je mehr Minuten er also neben den vollen Graden zählt, desto eher wird die Mondsichel zu sehen sein. Besser freilich wär's, wenn n»pSno statt nvH'uo stünde. s) h& tn*»^Jt bru nw permn "p»m rsepn -put >ab bra nvn an» lesen alle von mir verglichenen Ausgaben; dennoch glaube ich, dass *fi? üs *ab\ und das zweite bm in tVu zu ändern ist Statt v&b* lese ich waAx Beide Formen sind ungewöhnlich; während aber jene eine Haadluag ausdrückt, bezeichnet diese wenigstens einen Zustand (vgl. nvps, «M?, rjra?). *) Hier — Jahreszeit ■ ■ ') Sonst heisst jn^Tcnvi imCegentheü: man schenkt ihnen ßesehfeujg. Im Grunde kann es beides bedeuten, denn wn ist nur Ausdruck der Besorgnis, und erst der Zusammenhang entscheidet, ob befürchtet wird, dass jemand recht oder unrecht hat