Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 21.1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
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- 146 - Wenn 1 0° 30° od. 330° 60 n 300 90 D 270 120 » 240 150 n 210 ' 180° ist \—l V & 35" 59' 53" 56 45 49 59 42 03 36 33 34 42 (Mittelwerth) V 0'14" 58 19 53 22 46 01 39 18 35 38 und b—ß 9' 3" 12 51 23 04 35 24 44 32 4 j 09 50 29 (Mittelwerth) IC 57" 17 57 29 14 39 58 46 51 49 49 Diese Zahlen weichen an mehreren Stellen beträchtlich von denen des Verfassers ab. Das Auffallendste aber ist, dass bei ihm die Mittelwerthe in den südlichen Zeichen von denen der nordlichen verschieden sind, ja dass er es überhaupt für nöthig hält, besondere Angaben für jedes der zwölf Zeichen zu machen, während aus der Formel sich ergiebt, dass sowohl die Längenals die Breitenparallaxe für 180° + 1 genau dieselbe ist wie für 180° — 1. Diese Schwierigkeit löst sich, wenn wir annehmen, dass Maimonides die Parallaxe nicht für den Augenblick berechnet hat, in welchem der Mond unter den Gesichtskreis zu tauchen im. Begriffe steht, sondern für den Zeitpunkt, den er auch bei der Ermittelung des mittlem und des wahren Ortes sowohl der Sonne als des Mondes im Auge gehabt hat. Seine Epoche fällt, wie er gleich zu Anfang bemerkt (XI 16, S. 30) und später immer wiederholt (XII4, XIV 4, XVI 3; S. 51, 88,110), in den Beginn der Nacht, und diesen etwas vagen Begriff präzisiert er einmal (XIV 6, S. 90) durch die Worte: etwa */3 Stunde nach Sonnenuntergang. In diesen 20 Minuten beläuft sich die tägliche, Bewegung des Aequators auf 5°, denen bei der Ekliptik 4° 18' im 1. und 12. Zeichen entsprechen, 4° 10' im 2. und 11., 4° 18' im 3. und 10., 5° im 4. und 9., 6° 15' im 5. und 8., 7° 30' im 6. und 7. (vgl. weiter unten § 12). In den drei ersten wie in den drei letzten Zeichen kommt nur eine Elongation von 9° bis 15° (im Mittel also 12°), in den übrigen nur eine solche von 10° bis 24* (im Mittel also 17°) in Betracht (s. oben §§ 3 und 4). Bezeichnen wir nun wieder die Breite des Zeniths mit B, die Länge desselbenmit L und die des Mondes mit 1, ferner den Mittelwerth der Elongation mit E, den unter dem Gesichtskreise befindlichen Theil derselben mit e, den obern mit a und die Länge des am Horizonte