Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 19.1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
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— 24 — Betrachten wir nun den eigentlichen Kern des Proömiums, als welchen wir oben die Erklärung des Proömialtextes bezeichnet haben. Je nach den rhetorischen Mitteln, deren sich der Prediger zur Erklärung seines Proömialtextcs bedient, ist das Proöminm einfach, erweitert, oder zusammengesetzt zu nennen. Einfach nennen wir das Proömium, wenn der Prediger unmittelbar nach seiner kürzeren oder längeren Erklärung des Proömialtextes, oder auch nur jenes Teils desselben, auf den es ihm dabei ankommt, auf den Perikopentext zurückgeht. Z. B. Kap. 48 i, wo der ganze Porömialtext erklärt wird: "jptp> jae "h jnm a*na htm nno t»vn tnen ^A»a n jtvt 1^333 vpon .oms» m "pK* po %S \m .»»in "jrmpi ym aiw nw .wnanh n-apn nain nuy no .»lam "|nw .tfaSaai pajna vttn •n iAk «w vnn nw wawn und Kap. 57 i, wo nur ein Teil des Porömialtextes erklärt wird: D'ja 'W naSb mV nan umA cmaab im nVtn Dnam uro w nwru nnwn ma mm* njw ,nwp nnoxy apu sbto aS om» «n a»na .naV) mV nin lotuv ua S«f tnn» *rVw Solcher Art sind die meisten Proömien in Gen. r., nämlich 121 unter 237 Proömien. Erweitert aber nennen wir das Proömium, wenn der Prediger in der Erklärung seines Proömialtextes einen oder mehrere Autoren zitiert1), deren Aussprüche er seiner Ausführung bald zu Grunde legt2), bald auch als Beweise für ihre Richtigkeit folgen lässt3); oder wenn er seine Erklärung ») Kap. 21 ia 221 231 24»»* 261 a 27» 28 t 30s 311 % 39 41t 44 5 461 47 t 49 1 50 1 53 1 651 t 561 58 j 611 631 661 j 65b j 661 s 63 a 691 s 701 711 731 s 74 t 77 t 781 791 81t 829 83s 841 s 871 s 89» 92 i j 93«. *) Z. B. Kap. 21 s 661. ») Z. B. Kap. 221 31n