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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1899-01-01 · 17.1899 · page 14

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
17.1899
Date
1899-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273579--0635-2274407
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Phasennacht des nächsten Monats, und so allcvi [EHST.] HJP \X rnVTD n;t? H»n ,"Wtrt Bnnn monatlich nicht weniger als 29 Tage und nicht 'JBTöKn tt'CC'H "|b."Iöl .-JIM rölP ^3 pl IfiK mehr»); das Ziel aber, das wir bei all diesen n«?em mbj«2 01' DniPJH n$i»rfc Berechnungen im Auge haben, ist doch kein nriraVKrrt rr2 E:ö'DfinK n^tsnopWtt^Pl anderes, als die Phase zu ermitteln. Desgleichen nV?JJö C'JJrtt« n:ctn m»0 tfito? mHD W1? vergeht von der Phasennacht des einen Monats o:tTO nvstP mr? ITCST, D'pbn DMPcm niPDm bis zur Phasennacht desselben Monats im ,y£ n'O JTÖIP nächsten Jahre ein ordentliches Jahr oder ein Jahr [ein Monat] und ein Tag4), und so alljährlich. Für 29 Tage betragt nun der mittlere Werth des Sonnenlaufes 28° 35' 1". für ein ordenüiches Jahr aber 348° 55' 15" 8). 2. Die Wanderung der Apsiden. Kap. XII §§ 3—5. Wir sind bisher von der Voraussetzung ausgegangen, dass dir Sonne in gleichen Zeiträumen gleiche Wegstrecken zurücklegt. Dass dem nicht so ist, haben wir bereits in der Einleitung (S. 22—23) gezeigt. In den Augen der Alten aber, denen die Gleich mässigkeit der Plauetenbeweguug nun tf einmal eine feststehende, unantastbare Grundwahrheit war, entsprach diese Annahme der Wirklichkeit, war das offenbare Gegeutheil nur Schein. In welcher Weise mau den Widerspruch zwischen der Erfahrung und jenem Axiom durch die Hypothesen der Exzentrizität und des Epizykels zu losen versuchte, ist ebenfalls schon in der Einleitung (S. 25f) dargelegt worden. Meist bedurfte es einer Verbindung beider Hypothesen, um alle Störungen zu erklären; nur bei der Sonne konnte mau sich mit einer von beiden begnügen uud mau bevorzugte wegen ihrer grösseren Einfachheit die der Exzentrizität1), laut welcher das 3) Da die mittlere Dauer des synodischen Monats rund 29 * 12 >» 44™ 3» beträgt, wird die Sichel dos neuen Mondes in der 29. Nacht ebenso zweifellos noch nicht zu sehen sein, wie sie in der 31. Nacht sicher schon aufs Neue sichtbar sein wird; der Rechnung bedarf es Mos, um festzustellen, ob inai» sie in der 30. Nacht wird beobachten können. *) In allen von mir verglichenen Ausgaben, selbst in der Justinian'schen (Ven. 1550) steht hier hür mv ik iru« cvi. Ich glaubte denuoeb das Wort cim hinzufugen zu müssen. Zwölf synodische Monate haben irm Durchschnitt 354 * 8h 482/3m; man kann demnach auch ohne umständliche Berechnung vorhersagen, dass der neue ll;/;A in dor 356. Nacht schon sichtbar sein wird. Maimonides hat hier offenbar, wie auch aus dem folgenden nisn n:» Szo jai hervorgeht, das aus 13 Monaten bestehende •Ibburjahr im Auge. Dreizehn synodische Monate haben ha Mittel ungefähr 383 d 21h 322/a»; es ist daher nach einem solchen Jahre das Wiedertrscheinen des neuen Mondes frühestens in der 385. Nacht, also nach Verlauf eines Jahres (= 354 eines Monats (= 29 4) und eines Tages zu erwarten. 5) Multipliziert man-59' 8,33" mit 354, so erhält man 348° 55' 8,82" oder rund 6" weniger als Maimonides angiebt. Ein Druck- oder Kopisteufelder ist ausgeschlossen, da die Zahl 15» zuerst in Worten (nw msy wem) ausgedrückt und hernach in Ziffern (i"c) wiederholt ist. Es liegt mithin, wenn nicht ein Rechen-, so doch ein Abschreibefehler des Verfassers selbst vor. Derselbe hatte sich vielleicht (rw? 'ci c»pSn n"j ni7?o n'av notiert und vertauschte später aus Versehen -=t mit ve. - Auch der Werth der mittleren Bewegung für 29 Tage ist nicht genau angegeben. Statt 1" inüsete es eigentlich 2" heissen. denn 59' 8,33" X 29 28° 35' 1,57". *) S. oben K. XI §§ 13—14, S.29f; vgl. auch des Vrfs. More Nebuchim B. II K. 11, woselbst ausgeführt wird, dass niaa von der Himmelskunde'niclit für jede Behauptung einen strengen Beweis fordern darf. Manches — wie *. B. die Schiefe der Ekliptik — sei ja zweifellos dargethan, vieles aber nichts als Vermuthung. So z. B. die Annahme eines exzentrischen Kreises (/jj ~)s> ^) oder eines Epizykels (^.Ju für die Bewegung der Sonne. Die Wissenschaft habe ihreAufgabe'erfüUt,' wenn sie eine Hypothese aufstellt, welche die Möglichkeit einer einheitUchen, kreisförmigen, weder beschleunigten noch verzögerten, stets unveränderlichen Bewegung des Sterns zu wahren weiss, i

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