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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1885-01-01 · [3].1885 · p. Seite 21

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
[3].1885
Date
1885-01-01
Page
Seite 21 (sequence 20)
Language
German
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IRI
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>1 Herr Dr. Lövy, Rabbiner in Göttingen. (10) - Dr. Low, Rabbiner in Szegedin. (12) - Dr. Löwy, Rabbiner in Temeswar. (11) - Dr. Perls, Rabbiner in Kecskemet. (9) - Dr. Richter, Rabbiner in Filehne. (10) - Dr. Rosen zwo ig, Rabbiner in Päse walk, dann Birnbaum, jetzt in Töplitz. (4) - Sale in Louisville. (8) * Dr. Schönberger, bisher Rabbiner iu Dessau, jetzt Bezirksrabbiner in Belowar. (8) - Dr. Ungar, Prediger in Mariahilf bei Wien. (7)r. (Die Ziffer in der Parenthese* zeigt die Zahl .1er Semester an, während weleher die genannten Herren Hörer der Hochschule gewesen sind.) Die Anlage B. giebt eine vollständige Uebersicht der Vorlesungen, welche an der Hochschule resp. an der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums vom Sommersemester 1872 bis zum Wintersemester 1884/85 gehalten worden sind. In den beiden ersten Berichten ist auführlich berichtet, wie unsere Bibliothek be- «n nencht gründet und dann in bedeutsamer Weise dadurch weiter entwickelt worden ist, dass uns durch Bibliothek, die Schenkungen der Frau Professor Sarah Lazarus, der Frauen Fanny und Bertha Oppenheimer, eines Berliner ComiteX sowie des Dr. Boas die Levy'sche Bibliothek aus Breslau, die Geig ersehe Bibliothek, die Furstsche Bibliothek und die Flatau'sche Sammlung zugewendet worden sind. Eben daselbst sind die zahlreichen grossen und kleinen Gaben, welche unsere Bibliothek Gönnern und Freunden unserer Anstalt verdankt, speciell angeführt Die anliegende Uebersicht (Anlage C) der seit Sommer 1876 bis jetzt eingegangenen Geschenke lässt erkennen, in wie reichem Masse unsere Bibliothek auch in den verflossenen neun Jahren durch grosse und kleine Gaben gefördert worden ist. Wir erstatten hiermit für dieselben unseren aufrichtigen Dank. Ausserdem ist auch durch geeignete Erwerbungen unsere Bibliothek vergrössert worden. Dieselbe bestand Ende 1S84 aus G343 Büchern in 7745 Bänden. Der materiellen Unterstützung eines Theils der Hörer musste — wie in den früheren 0 Stipendien- Berichten specieller erörtert — das Curatorium von Anfang an besondere Fürsorge zuwenden. Es ist zu diesem Zwecke die Stipendiencommission eingesetzt und mit der Verwaltung des Stipendienfonds betraut. Derselbe ist von dem Vermögen der Hochschule resp. der Lehranstalt abgesondert und erwächst aus jährlichen und einmaligen Beiträgen, welche von den Gebern direct und speciell dem Stipendienfonds gewidmet werden. Den llechnungsabschlnss über den Stipendienfonds im Jahre 1881 findet man in der Anlage E. Nach demselben sind im Jahre 1884 an Stipendien überhaupt verausgabt worden GO.V.J M. 30 Pf. Die Stipendiencommission ist gebildet aus drei Mitgliedern des Curatoriums, und aus Herrn Georg Meyer; das Lehrercoilegium wird in derselben durch Herrn Dr. Cassel vertreten. Ausser regelmässigen Jahresbeiträgen von Wohlthätern haben einmalige Geschenke die Mittel für Stipendien gewährt. Innerhalb der letzten Jahre, insbesondere seit 1879, sind uns folgende grössere Gaben zugewendet worden: 1879. Frau Stadt rath Meyer 900 M. 1880. Herr Gott hilf Salomou 100 M. Herr Dr. P. M. 1000 M. Durch Herrn Dr. S. Neulnann aus dem Nachlass des Herrn Aron Bertheim 500 M. Von Frau StadtraiU Meyer 900 M. 1881. Herr Dr. P. M. 1000 und 300 M. Frau Stadtrath Meyer 900 M. 1882. Herr Dr. P. M. 300 M.

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