KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1932
- Issue
- Heft 4 (August 1932)
- Date
- 1932-08-01
- Page
- Seite 90 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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90 K. C.-Blätter Bavaria, Heidelberg. Aktivmeldungen: 8tucl. jur. Hans Kirchheimer, Heilbronn a. N., 8tu.d. rer. pol. Otto Grauß, Essen, 8tnd. med. Grischmann, Rathenow, 8tud. med. Walter Singer, Wuppertal-Elberfeld, 8tud. med. Richard Holzer, Pforzheim, 8tud. \m. Kurt Schlesinger, Wilischthal i. S., stud. med. Leo Korn, Wilhelmshaven, 8tud. ju;r. Robert Weil, Karlsruhe, 8tud. jnr. Hans Hauser, Baden-Baden, stud. für. Alfred Sucher, Cleve. Aktiv mit Generaldispens: Kbr. Zelt ((Vprev.) und Bbr. Wienskowitz (Sprev., Bav.). Definitive Ehargenwahlen: X Hans Heymann, XX Franz Mühlhauser, XXX Leo Silber, F.M.f.E. Ludwig Kaufmann, F.M.s.T. Martin Zelt, K.W. Walter Lebrecht, F.W. Helmut Picard, Sp.W. XXX, S.W. XX, H.P.V. X. Auf dem ^5-chlußkonvent wurden den Chargen die Kreuze und den Fuchsmajoren die Klammern verliehen. Inaktiviert: a. B. a. B. Kuttner, Zelt und Wienskowitz; philiftriert: i. a. B. i.a.B. Loßmann und Kurt Seligmann. Gleichzeitig gratulieren wir letzterem zu seinem mit magna cum laude bestandenen Dr. jur. und unserem i. a. B. Fritz Glück zu seinem mit „gut" bestandenen Referendarexamen. Unserem a. F. Walter Maier gewährten wir den ehrenvollen Austritt. Unsere a. B. a. B. Mühlhauser und Lebrecht beurlaubten wir nach Leipzig bzw. Berlin. Sportliche Betätigung: Die Aktivilas erwarb sich einen Sportschein in Leichtathletik. Ferner hatten wir regelmäßig Schwimmen und führten einen Iiu-Iitsu-Kurs durch. Wir beteiligten uns an den Universitätswettkämpfen mit einer Faustballmannschaft, am die5 academicus mit einer Staffel und mehreren Linzelmeldungen. In der 4X2-Bahnen-Schwimmstaffel konnten wir einen ehrenvollen 5. Platz bei 16 Meldungen erringen. Bbr. Grauß erhielt einen 3. Platz im Brustschwimmen und die Bbr. Bbr. Hauser und Singer konnten bei den Tenniswettkämpfen der Universität sich unter den ersten vier placieren. Weiter trugen wir Handballspiele aus gegen den Polizeisportverein Heidelberg und den Heidelberger Turnerbund (D. T.). Unsere Sporthalle diente 6mal in der Woche zum Fechten und einmal in der Woche zu unserem zweistündigen Iiu-Iitsu-Kurs. Unsere Gymnastik hielten wir in unserem Garten beim Verbindungshaus ab. Mehrere Bundesbrüder waren Mitglieder von Universitätsmannschaften und festigten dort unseren Ruf als sportschneidige Verbindung. Fernerhin erwarben sich 6 Bundesbrüder in diesem Semester das Sportabzeichen. 2m Hinblick auf die im Wintersemester stattfinden Asta-Wahlen und die Gründung einer D.St.V.-Ortsgruppe hielten wir Fühlung mit den: dem D.St.V. angeschlossenen Gruppen. Trotz unseres eifrigen Sport- und Fechtbetriebs kam die geistige Ausbildung unserer Mitglieder nicht zu kurz. Jede Woche fand ein wissenschaftlicher Abend statt, an denen gewöhnlich lebhafte Diskussionen beit Referaten der Bbr. Bbr. sich anschlossen. Kbr. Dr. Kehr sprach vor geladenen Gästen über „Iudenhetze als politisches Propagandamittel". Dr. Pinkuß. unser Rabbiner, sprach über „Die jüdische Jugend in der Not der Zeit" und Schriftleiter Crämer über „Judentum und Liberalismus", im Anschluß an einen von uns besuchten Vortrag des Herrn Dr. Friedr. Brodnitz über „Geistige Autarkie". Wir beteiligten uns auch an den Heimabenden des Jüdischen Iugendbundes, dem wir korporativ angeschlossen sind. Hervorzuheben aus der Menge der wissenschaftlichen Abende ist noch ein Diskussionsabend über Keilfragen, den unsere A. H. Hans C. Bloch anläßlich seines Besuches in Heidelberg leitete. Dessen Crgbenis fand seinen Niederschlag in einer Artikelreihe, die in den kommenden K.C.- Blättern erscheint. Zu Semesterende besuchte uns Kbr. Dr. Erich Stern, für dessen Tendenzfuxenstunde wir ihm an dieser Stelle herzlichst danken. Von sonstigen Offizien sind noch zu erwähnen: Unser wohlgelungenes Damenfest Ende Mai, an dem unsere neugegründete Hauskapelle zum erfteu Male in Erscheinung trat, unsere S. A.-Kneipe, die als Maibowle in unserem Garten aufgezogen war, und von den Erbummeln in die Umgebung Heidelbergs vor allem der Ausflug per Lastauto in die Pfalz. Dieser erreichte seinen Höhepunkt in dem Be-