KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1932
- Issue
- Heft 4 (August 1932)
- Date
- 1932-08-01
- Page
- Seite 89 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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K. C.-Blätter 89 kaiifmäimisoder klrbeitsnoodweis. 3n letzter Zeit mußten alle Anfragen über nachgesuchte kaufmännische Stellen fast überwiegend abschlägig' beschieden werden, da durch die Schwierigkeiten der wirtschaftlichen Lage Anterbringungsmöglichkeiten für kaufmännische Angestellte kaum gegeben waren. Trotzdem bitten wir die Kartellbrüder, die einen Wechsel ihrer kaufmännischen Tätigkeit vornehmen müssen, dieses unter Angabe ihres bisherigen Tätigkeitsgebiets dem Unterzeichneten mitzuteilen, da doch dann und wann sich Positionen ergeben, die vielleicht für den einen oder anderen von Interesse sind und es schon vorgekommen ist, daß dann zum gegebenen Zeitpunkt kein Kartellbruder bekannt war, der für die entsprechende Tätigkeit in Frage kam. Dr. Hermann Berlak (Sprev.), Berlin W 8, Kronenstr. 12 (Tel. A1 Jäger 5057). Für Kbr.mit abgeschloffener Referendarausbildung, jedoch ohne Affessorexamen.wird Tätigkeit in kaufmännischem Betrieb gesucht. Borkenntniffe aufsteuer- und arbeitsrechtlichem Gebiet vorhanden. Redaktionsassistent, abgelegtes Doktorexamen, mit kaufmännischen Erfahrungen, journalistischen Fähigkeiten und möglichst auch Praxis, für Äandelsredaktion einer Tageszeitung gesucht. Geschäftliches. Eine Ludwig Haas-Plakette ist von dem Bildhauer Jacob Pleßner, (Berlin NW 87, Brückenallee 31) hergestellt worden. Der Preis beträgt in der Originalgröße (ca. 32X23 cm) NM 65,— inkl. Eichenrahmen. Herr Pleßner ist bereit, auch Verkleinerungen anzufertigen, sofern sich genügend Interessenten, ungefähr 8 bis 10 Bestellungen pro Verkleinerung, finden. In diesem Falle würde die Plakette in Höhe von 15—16 cm sich auf RM 35,— bis 40,— stellen, in Höhe von 10 cm auf RM 20,—. Alles Nähere zu erfragen durch den Hersteller (s. obige Adresse). l I Vsrbaoäsnackirickitsv > - - I Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 15. Oktober 1932 an die Schristleitung einzureichen. Friburgia, Königsberg. Der Sportbetrieb, der zweistündig abgehalten wurde, wurde im Nahmen der Frankfurter K.C.-Tagsbeschlüffe durchgeführt. Dazu fand noch jede Woche ein Schwimmoffizium statt, das hauptsächlich in Cranz vor sich ging. — Den Fechtbetrieb hielten wir in angemeffener Weise aufrecht. Neben den Fuxen- und Burschenstunden gab uns die von unserem l. A. §>. vr. Landecker geleitete und sehr rege besuchte Arbeitsgemeinschaft über „Nationalismus" Anlaß, uns mit den verschiedensten Fragen zu beschäftigen. Wir versuchteu hierbei u. a. die Ursachen des heutigen Natiolismus zu klären und zugleich die geistigenGrundlagen (Fichte) zu verstehen. Durch den allmählich einsetzenden Kampf der Korporationen gegen den N. S. D. St. B. gingen den Nationalsozialisten bei den Kammerwahlen zehn Sitze verloren. Zu unserem Damenfeft machten wir einen Exbummel, an den sich abends eine Damenbowlenkneipe anschloß. Die übrigen Verbindungsfefte feierten wir in gewohnter Weise. Im Laufe des Semesters gaben wir unseren a. F. Czarlinski ab. Auf dem S. S.-Konvent dechargierten wir unsere Chargen und Wartschaften und verliehen den drei Chargierten und den F. M. F. M. ihre Zeichen in Klammern; wir inaktivierten unseren a. B. Manfred Frankenslein und beurlaubten unseren a. B. Georg Boraks zu einer l. K. V. Rheno-Guestphalia. Wir erwarten im kommenden Semester eine große Anzahl Kbr. Kbr. in Königsberg. Das W. S. 1932/33 beginnt am 1. November mit dem Semesterantrittskonvent, abends 8.30 Uhr auf der Kneipe.