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KC-Blätter · 1932-08-01 · Heft 4 (August 1932) · p. Seite 86

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1932
Issue
Heft 4 (August 1932)
Date
1932-08-01
Page
Seite 86 (sequence 12)
Language
German
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86 K. C.-Blätter der Preise wird Ende Juni 1933 in Paris stattfinden. 10. Die preisgekrönten Aufsätze werden zuerst in der Zeitschrift „New History“, dem monatlichen Organ der Gesellschaft, erscheinen 11. Die Aufsätze sollen mit dem Kennwort „Wettbewerb" versehen sein. Sie sollen einseitig mit doppelten Zwischenräumen auf der Maschine geschrieben sein und den Namen und die Adresse des Autors auf der ersten Seite sowie auch auf der folgenden in der oberen Ecke rechts tragen. 12. Zeder Aufsatz soll den Namen der Universität oder Hochschule, der der Verfaffer angehört, tragen. 13. Die Aufsätze sind in doppelten Exemplaren einzusenden. 14. Die Manuskripte werden nicht an den Verfasser zurückgesandt. 15. Alle Sendungen müssen folgende Adresse tragen: The New History Society, Price Competition, 132 East 65 th Street New York N. Y. (U. S. A.) Für jede weitere Auskunft wende man sich an die „New History Society" oder an die Internationale Universitätsföderation, 3, Rue Le Goff, Paris 5, France. Bücher- und Blätterfchcm Das anregende dritte Heft des „Morgen", Jahrgang 8, wird eingeleitet durch eine schlaglichtartige (Vchau Friedrich Merkenschlagers über Streifzüge durch die wissenschaftliche und scheinwissenschaftliche Rasseliteratur. — Max Dienemann schreibt, im Anschluß an das Rundfunkgespräch Holländers mit Wilhelm Stapel über die aus den jüdischer Quellen sich ergebende Haltung des Juden zur Frage nach dem Werden und dem Verpflichtenden der Gemeinschaft. — Jsmar Freund behandelt die Frage der Staatsangehörigkeit, um im nächsten Heft das aktuelle Staatenlosenproblem zu erörtern. — Hermann M. Sa enger führt die Diskussion der Jugendlichen über Gegenwartsfragen mit seinem Aufsatz „Bürgerlichkeit, Religion und junge Generation" fort.— Im Rahmen einer Besprechung von Martin Bubers Buch „Königtum Gottes" erörtert Ludwig Feuchtwan g e r in grundsätzlicher Gedankenführung die Frage der eigenen jüdischen Haltung in Dingen der Bibelforschung unter dem Titel: Bibelsorschung aus jüdischem Geist. Martin Bub er: Erneuerung der Bibel aus dem Geist des Judentums. — Bertha^ Badt-Strauß behandelt das jüdische Familienproblem, wie es sich in neueren Romanen widerspiegelt, in denen das Familienproblem behandelt wird. — Julius Bab bespricht das neue Buch von Wolfgang Götz „Eine deutsche Geschichte", und Walter Eahnmann gibt grundsätzliche Bemerkungen zu Riccarda Huchs Buch „Alte und neue Götter". Kurze Anzeigen beschließen das reichhaltige Heft. Der „Morgen" erscheint sechsmal im Jahr. Jedes Heft ist etwa 100 Seiten stark. Abonnement durch jede Buchhandlung oder direkt durch den Philoverlag, Berlin W 15, Emser Straße 42. Jahresabonnement 12 M. Das Augustheft der „Europäischen Revue" (RM 1.50) erscheint als Sondernummer über „Die Audenfrage". Zum jüdisch-arischen Problem äußern sich auf dem Gebiet der Politik, Wirtschaft, Religion und Literatur die führenden Persönlichkeiten der jüdischen und antisemitischen Kampffront. Die zu behandelnden Themen: Religion und Weltanschauung der Juden, Assimilation und Rassenfrage, Die politische Seite der Judenfrage, Kunst und Ausdruckswille der Juden, Staat und Volk. Die Juden in der Wirtschaft. Mitarbeiter: Dr. Leo Baech Hans Blüher, Jakob Wassermann Erich Przhwara, Hans Kohn, Albrecht Erich Günther, Arnold Zweig, Prof. Nadler, Graf Gleispach u. a. Die ganze Problematik des Indem tums im Deutschtum wird hier aus geistiger Perspektive und hohem ethischen Verantwortungsgefühl heraus zum Gegenstand der Aussprache gemacht.

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