KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1928
- Issue
- Heft 1 (Juli 1928)
- Date
- 1928-07-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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♦ Perlag nnft bas 1 ZeitSc&rifi der im Kartell- Gönnen! der Verbindungen deutkher Studenten jödiichen Glaubens vereinigten Korporationen* Bezug nur gemeinsam mit o«n K.C.-1UMteilungen. Bezugspreis valvjLhriich 2,50 Mar» zuzgL <ÜO HIar» Poftgebühr. RbocneracntsbefteUungen durch den “ ' ‘ ' ts X. C.-Büro. nnzeigtrt-Riuubine durch den Vertag! und das ic.c.-Bars. Preis 1 Mar» für I die einstch gespaltene Zeile nach Vuv. s Mosse — Zeilen meffer 15. I ,Die Verbindungen im K. <L stehen auf dem Boden deutschvaterländischer Gesinnung. Sie haben zum Zweck denAampf gegen den Antisemitismus in der deutschen Studentenschaft und die Erziehung ihrer Mitglieder zu selbstbewußten Juden, die im Bewußtsein, daß - r deutschen Juden einen durch Geschichte, Aultur- und Rechtsgemeinschaft mit dem deutschen Vaterland unlöslich verbundenen Volksteil bilden, jederzeit bereit und imstande sind, für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden einzutreten. — Der K.<£. lehnt die Bestrebungen zur Losung der deutschen Judenfrage außerhalb Deutschlands ab. — Zu politischen und religiösen Sonderbestredungen innerhalb des Judentums nehmen die Verbindungen im A. L. keine Stellung, soweit dies nicht durch Absatz s und 2 bedingt ist.- 18. Jahrgang | Suli 1928 | t.fjeft Nachdruck unserer Aufsätze, mit Ausnahme der durch einen besonderen vermerk gegen Nachdruck gescbntzten, unter ÜZuellenangabe gestattet. K. C. und Sport. Uorwort. /^eit etwa einem Jahrzehnt spielt der Sport eine bedeutende, man kann sagen, eine sichrende Rolle in der gesamten Zivilisation. Der Sport, der bisher lediglich für eine kleine Gruppe — eine Ausnahme bildet England, das Mutterland des Sportes — eine Zerstreuung gewesen ist, einmal, weil eine gewisse Neigung daS Antriebs» mittel, daS andere Mal, weil seine AuS- Übung ein notwendige- Erfordernis des Berufes darstellte, hat sich in der neuesten Zeit die Masse erobert. Man hat jetzt richtig erkannt, daß der Sport in jedem Falle ein Mittel zur moralischen und sozialen Vervollkommnung ist. Unternehmungsgeist, Ausdauer, Trachten nach Vervvllkomu..iung, Kaltblütigkeit in jeder Lebenslage, Selbstzucht und Beobachtungsgabe, Kraft und Geschicklichkeit, das allesind Begriffe, die den Sportler au-zeichnen. Der Student, insbesondere der Couleurstudent, der, gestützt auf traditionelle Formen, bisher eine Sor .Erstellung einnehmen zu können glaubte, konnte sich dieser imvulstven modernen Richtung schließlich auch nicht mehr entziehen. Der tägliche Kampf umS Dasein, die immer größer werdenden Ansprüche deS täglichen LebenS an jeden Einzelnen veränderten und demokratisierten auch schließlich die Anschauungen deS Studenten. Der K. C. paßte sich der neuen einschneidenden Aenderung der Lebensweise nicht so zögernd an wie die meisten andereil Korporationen. So begmm man im K. C. bereits kurz nach dem Kriege mit der Ausübung der Lauptsportarten, zunächst mit dem Rüdem und fast gleichzeitig mit der Leichtathletik, die ihrer leichten AuS- QbungSmvglichkeit und vor allem ihrer Vielseitigkeit wegen von allen Verbindungen in den Vor* bindungsbetrieb ausgenommen wurde. In dem ersten Jahrzehnt de- Bestehender Ruderriege ist diese zwar nicht über den Bestand von einigen wenigen Booten hinau-gekommen, in neuerer Zeit jedoch gelang eS dem Vorstand in Zusammenarbeit mit den beiden Berliner K. C.- Verbindungen, Mittel und Wege für eine gedeihliche Fottentwicklung zu ebnen. Di« Anschaffung