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KC-Blätter · 1931-06-01 · Heft 6 (Juni 1931) · page 3

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Journal
KC-Blätter
Volume
1931
Issue
Heft 6 (Juni 1931)
Date
1931-06-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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K. C.-Blätter Zeitschrift des Kartell- Convents d. Verbindungen deutscher Studenten jüdischen Glaubens Anzeigen - Annahme durch den Verlag und das K. C- Büro. Preis 1,— Mark für die einfach gespaltene Zeile nach Rudolf Moffe Zeilenmefser Nr. 15. Bezugspreis halbjährlich 2,50 Mark zuzügl. 0,60 M. Postgebühr. Abonnementsbestellungen durch den Verlag und das K. C.-Büro. ^Die Verbindungen im K. C. stehen auf dem Boden deutschvaterländischer Gesinnung. Sie haben zum Zweck den Kampf gegen den Antisemitismus in der deutschen Studentenschaft und die Erziehung ihrer Mitglieder zu selbstbewußten Juden, die im Bewußtsein, daß die deutschen Juden einen durch Geschichte, Kultur- und Rechtsgemeinschaft mit dem deutschen Vaterland unlöslich verbundenen Volksteil bilden, jederzeit bereit und imstande sind, für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden einzutreten. — Der K. C. lehnt die Bestrebungen zur Lösung der deutschen Iudenfrage außerhalb Deutschlands ab. — Zu politischen und religiösen Sonderbestrebungen innerhalb des Judentums nehmen die Verbindungen im K. C. kerne Stellung, soweit dies nicht durch Absatz 1 und 2 bedingt ist." 21. Jahrgang Nachrichtenheft Rr. 6 Juni 193! Nachdruck unserer Aufsätze, mit Ausnahme der durch einen besonderen Vermerk gegen Nachdruck geschützten, unter Quellenangabe gestattet. * Fritz Oppenheimer f S. 03 — Amschau S. 04 — Zum 50. Geburtstag vr. Ludwig y Kaumheimers (Lic.). — Auslgeich zwischen Waffenring und N.S.D.A.P. S. 97 — Ein studentischer Verband korporativ bei der N.S.D.A. v. — Katholische Verbünde und D. St. S. 00 — Litler, Nietzsche und die Juden — Moderne Schuljugend S. 100 — Vom ideellen Volksbegriff — Zionistische Studentinnengruppen — Studentische Wahlen an der Universität Göttingen — Ein Aufruf für Altheidelberg S. 101 — Bücher und Blätterschau S. 102 — Akademischer Stellennachweis — K. E.-Lilfsfonds — Adreffenveränderungen — Personalnachrichten — Steckbrief S. 104 — Verbandsnachrichten S. 105 — K. E.- Veranstaltungen S. 100 — K. E.-Aemter — Verbindungen S. 111 Fritz Oppenheimer (Raff.) f aktiv 1923/24. Rechtsanwalt in Neustadt a. d. Haardt. Am Pfingstmontagmorgen um 11 Ahr wurde unser treuer Bundesbruder Fritz Oppenheimer auf dem jüdischen Friedhof in Neustadt a. £). zur letzten Ruhe gebettet. Eine durch ein§ Zahnfistel hervorgerufene Knochenvereiterung fesselte den noch nicht 28jährigen seit Ostern ans Bett. Er suchte Heilung im Krankenhause in Ludwigshafen a. Rhein; die schwere und tückische Krankheit führte jedoch am Samstag vor Pfingsten nach verschiedenen schweren Operationen zu einem sanften Tode. Rabbiner Dr. Stcckelmacher, Bad Dürkheim, schilderte den Verstorbenen als aufrichtigen Menschen, der in Liebe zu seiner Familie hielt und der vor altem dem Vater seit dem Tode der Mutter eine starke Stütze war. Auch auf der Universität habe er den Kampf des jüdischen Studenten getreu den Idealen des K. (5., bei dem er aktiv war, ausgenommen und immer in vorderster Reihe gestanden. Für den Alt-Herren-Verband und die Verbindung im K. C. Nassovia, Frankfurt a. M., sowie für den Landesverband Pfälzischer K. C.er sprach Bundesbruder Fritz Wertheimer (Lic., Nass.), Kaiserslautern. Die Verbindung habe einen eifrigen, aufrechten und wahrhaften Bundesbruder, alle diejenigen, die ihm naher standen, einen treuen und unvergeßlichen Freund verloren. Leider sei es Fritz Oppenheimer nicht mehr vergönnt gewesen, sich auch im Berufe, den er eben erst auszuüben begann, zu entfalten. Treue und Andenken seien dem allzufrüh verstorbenen Bundesbruder und Freund gewiß. Als äußeres Zeichen steter Verbundenheit warf er ihm das orange-weiß-schwarze Band, das er so stolz getragen, ins Grab. Alsdann sprach für den Anwqltsverein Neustadt a. h. Iustizrat hhrn, kurze Worte und legte für ^den Verein einen Kranz nieder. Er lbe-

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