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KC-Blätter · 1933-01-01 · Nr. 1 (1.1933) · p. [Seite]

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Journal
KC-Blätter
Volume
1933
Issue
Nr. 1 (1.1933)
Date
1933-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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vertrauliche Beilage t>erK.C.*Blätter Nur,für K. C.er — Als yandschrist gedruckt. 1933 Januar Nr. t An alle K. C. er! Wir rufen Euch für unsere Gemeinschaft auf! Not und Sorge haben auch in unserem Verband Einzug gehalten, viele in unserer Mitte sinken im Daseinskampf nieder und ersehnen die stützende Hand, die sie zu neuer Lebenskraft aufrichtet. In solcher Zeit muß es sich erweisen, ob unser Bund noch lebendige Verbundenheit ist, ob die ehrwürdigen Farben des alten Burschenbandes die Kraft bewähren, uns über die Grenzen des engen Ichs hinaus an die Seite des darbenden Bruders zu führen. Was not tut? Wir dürfen den in Not befindlichen Bundesbruder nicht einsam lassen! Es soll niemand glauben, daß er genug getan habe, wenn er seinem Verband oder der K. C.-Hilfskasse sein Scherflein für unser Hilfswerk überwiesen hat. So bedeutsam es ist, daß geldliche Opfer gebracht werden, so ist doch das Erste und Wichtigste, daß die menschliche Verbundenheit mit dem Bedrückten erneuert und befestigt wird. Helft ihm die Last tragen, indem Ihr teilnehmt an seinen Nöten und gemeinsam mit ihm überlegt, wie er von seinen Sorgen befreit wird! Lasset Euch keine Mühe verdrießen, um ihm die Möglichkeit zu schaffen, von neuem zu wirken! Wartet auch nicht, bis der in Not geratene Kartellbruder sich bei Euch meldet! Denn oft hindert eine verständliche Scheu, Euch von seinem Leid zu sprechen. Sorget vielmehr dafür, daß an jedem Ort und für jeden Bezirk Männer Eures Vertrauens bestellt werden; sie sollen Mittelpunkt sein für den, der des Rates und der Hilfe bedarf» aber auch für den, der um die Not eines Bundesbruders weiß und Mitwirken will, daß ihm Rat und Hilfe zuteil wird. Für diese dringende Aufgabe reichen die bisherigen zentralen Einrichtungen unserer Hilsstätigkeit nicht aus. Deshalb ergeht unsere Aufforderung an jeden einzelnen, an jede örtliche K. E.-Gemeinschaft und vor allem an die Landesverbände, sich der Pflicht der Hilfe mit aller Kraft anzunehmen und Mittel und Wege zu finden, um die Gedanken dieses Aufrufs schnell zu segensreicher Lat zu verwirklichen. Der Geschäftssü^rende Ausschuß Holländer, Berlak, Stern. Kleinigkeiten Kleinlichkeiten Wir haben uns so oft mit wichtigen und grundsätzlichen Fragen der Ausgestaltung der Verbindungsarbeit zu beschäftigen, daß über diesen großen Dingen die kleinen, die das alltägliche Leben der Verbindung bestimmen, vergessen werden. Darum sei es mir gestattet, einmal nur auf zwei Punkte einzugehen, die mir aufgefallen sind, und die ohne Kosten und ohne Zeitverlust sehr leicht verbessert werden können, und Kosten und Zeit, das sind doch die Dinge, die immer wieder angeführt werden, wenn die Alten Herren an der Verbindungsarbeit Kritik üben. Es sind die Dedikationen und die Kneipen. Wer das Vergnügen hat, als Alter Herr die K. C.-Verbindungen zu besuchen und hierbei bald die eine, bald die andere kennenlernt, der wird wahrscheinlich in den letzten Jahre mit Erstaunen bemerkt haben, wie ein altes unentbehrliches Instrument vollkommen in Vergessenheit geraten ist, nämlich die gute dicke Bierbibel. An ihre Stelle ist das K.C.-Liederbuch getreten, Infolge Raummangels mußte verschiedenes Material Zurückbleiben. In der nächsten Vertraulichen Beilage: „Diskussion über die Keilmethoden". D. Red.

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