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KC-Blätter · 1933-01-01 · Heft 1 (Januar 1933) · p. Seite 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1933
Issue
Heft 1 (Januar 1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 23 (sequence 26)
Language
German
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K. L.-Blätter 23 setzung und Haltung große Mengen Geldes erfordert. And wer hat das heutzutage? Die K. C.er und besonders die Freiburger und Münchener Ortsansässigen, soweit sie Ski laufen, haben alle ihre Spezialitäten. Der eine ist „Hüttenwanze", der andere ist „Berghoteller". Wie soll man denn in allen Sätteln gerecht sein, allen Anfragen und Wünschen Nachkommen können. Die Reisebüros, Alpinen Sektionen, Kurverwaltungen, Bürgermeistereien, ja selbst viele Hüttenpächter verfügen über ein so feinmaschiges Informationsnetz, daß alle Fragen in Kürze und viel besser als von uns hier beantwortet weroen. Was nützen die schönsten Vorschläge, wenn man nicht über das wichtigste, was man den Skirössern zur Nahrung geben soll, über den Schnee und dessen Verhältnisse, Bescheid weiß. Ein Brief an den Ort seines Traumes, oder gar ein Telegramm oder Telefonat gibt jedem schnellste, beste Antwort. Ich will aber damit nicht sagen, daß wir nicht jederzeit gerne bereit sind, alle Anfragen so gut wir können zu beantworten» ganz besonders in Fragen, wie sie Kbr. Pollak angeschnitten hat. Ich freue mich bei ihm zu lesen, daß so viele K. C.er über München oder Freiburg in die Berge fahren. Aber selten oder fast nie hört oder sieht man einen bei uns. Geschweige denn» daß er Anfragen stellt. Allem Anschein müssen alle diese K. C.er schon für ihre Skirösser einen Weideplatz gefunden haben. Vielleicht tun sie es deshalb auch heimlich, damit ihnen niemand das Futter wegschnappt!? Die Vermittlung von Tourengenossen kann doch sehr gut, wie z. B. in den Mitteilungen des Deutsch-Oesterreichischen Alpenvereins durch unser Verbandsblatt geschehen. Es bedarf nur einer kleinen Notiz wie: Suche Tourenkameraden für die Zeit vom ... bis ...» mit Angabe des Könnens, der Anterkunftswünsche und des Reisezieles usw. Ich persönlich stehe zwar jedoch auf einem anderen Standpunkt. Gerade die Bergkameraden sollten sich vorher sehr gut kennen, um nicht aneinander Enttäuschungen erleben zu müssen. Es muß unbedingt das Können gleichartig sein» damrt nicht Leichtsinnrgke.ten, Unterlassungssünden durch Bergunerfahrenheit zu einem schlimmen Ausgang der Fahrt führen. Wir leben in der Zeit des Zusammenschlusses, der Zentralisation» Vertrustung. Soll vielleicht der Ruf: „Skifahrende K. C.er aller Gaue vereinigt Euch" auch bei uns zum Motto weroen? Nein. Seien wir doch froh, die wenigen Tage der Erholung in der Freiheit der Berge zu genießen als Vagabunden des Schneeschuhs! Aufruf. Am 25. Dezember 1934 werden 100 Jahre vergangen sein, seitdemDavid f r i e d l ä n d e r, der Vorkämpfer der udenemanzipation, gestorben ist. Die Anterzeichneten beabsichtigen aus diesem Anlaß eine Monographie über David Friedländer und seinen Kreis erscheinen zu Lassen. Diese Arbeit — geplant ist ein Darstellungs¬ und ein Arkundenband — soll auf breitester quellenmäßiger Grundlage aufgebaut sein und alles heranzuziehen und auszuschöpfen versuchen, was an einschlägigem handschriftlichen und literarischen Material beschafft werden kann. Am dies Material auch wirklich annähernd vollzählig erfassen zu können, bitten die Anterzeichneten alle diejenigen» die Briefe von und an David Friedlander, seine Familienmitglieder und Mitarbeiter, sowie sonstiges einschlägiges handschriftliches Material besitzen, ihnen diese Dokumente zur Abschriftnahme zu überlassen. Auch für Namhaftmachung von Personen und Instituten, die Schriftstücke der gesuchten Art aufbewahren, sowie für den Hinweis auf schwer zugängliches archivalisches, gedrucktes und Bildmaterial wären die Anterzeichneten sehr dankbar. Zuschriften und Zusendungen bitten die Anterzeichneten zu richten entweder an die Bibliothek der Berliner Jüdischen Gemeinde oder an das Gesamtarchiv der deutschen Juden, beide: Berlin N 24. Oranienburger Str. 29. gez. Dr. Jacob Jacobson, gez. Dr. Josef Meisl. K. C.er gedenkt bei allen Anlässen der K» G. - Hilfekassef

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