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KC-Blätter · 1931-12-01 · Heft 3 (Dezember 1931) · p. Seite 81

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1931
Issue
Heft 3 (Dezember 1931)
Date
1931-12-01
Page
Seite 81 (sequence 23)
Language
German
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K. C.-Blätter 81 die gesamten Gebiete der Wissenschaft und Technik umfassenden Bänden jedesmal die als gesichert zu betrachtenden Ergebnisse der Forschung. Man kann sich also als Benutzer dieser handlichen Kompendien mit dem denkbar geringsten Aufwand an Zeit und Geld über jeden Zweig des Wissens orientieren, zu dessen Studium man sich durch Beruf, persönliche Neigung oder auch unter dem Einfluß brennender Tagesfragen bewogen fühlt. Schicksal und Leistung. Juden in der deutschen Forschung und Technik. Bon A. Theilhaber. 250 Seiten, Großoktav. In Ganzleinen gebunden. — Der Heine-Bund, Eine jüdische Buchgemeinde, Berlin W 57, Pallasstr. 10/il (Mitgliedsbeitrag jährlich RM. 12.—, wofür den Mitgliedern drei Bände nach freier Wahl zustehen; ausführliche Prospekte kostenlos). — Eine Parallelausgabe des Buches für Nichtmitglieder ist im Welt-Verlag erschienen und durch jede Buchhandlung zu beziehen. Preis RM. 6.—. Nachdem in der bekannten Serie des Heine-Bundes die Leistungen der Juden — vornehmlich der deutschen — auf den Gebieten der Wirtschaft, Politik, Kunst, Bühne und Literatur der Reihe nach dargestellt wurden, erscheint jetzt ein Band, der im Zeitalter des ungeahnten Aufschwungs der exakten Naturwissenschaften und der Technik von besonderem Interesse ist. Der Verfasser, ein bekannter Arzt, erfahrener Wissenschaftler, Spezialist auf dem Gebiet der biographischen Kunde, ein eifriger Bekämpfer des Kulturantisemitismus, bringt alle Voraussetzungen mit zur Bewältigung der Aufgabe, für die es an ernsten Vorarbeiten so gut wie völlig fehlt. Die Darstellung des schöpferischen Juden in allen Zweigen der reinen und angewandten Naturerkenntnis: Physik, Chemie, Medizin, Botanik, der Auto-, Radio-, Telephon- und Luftschifftechnik, der Psychoanalyse und der Relativitätslehre ist ihm denn auch in hervorragendem Maße gelungen. Die Titelhelden der vierzehn Monographien: Ehrlich, Einstein, Freud, der Botaniker Ferdinand Cohn, der geniale Autokonstrukteur Siegfried Marcus, der Erfinder des starren Luftschiffs David Schwarz, um nur diese zu nennen, sowie die in der »instruktiven Einleitung Erwähnten, geben eine überzeugende Vorstellung von Art und Wert der jüdischen Begabung. Sie wird jeden bewußten Juden mit Stolz erfüllen. Nr. 3 des „Morgen" (VH. Jahrgang) wird eingeleitet mit einem Aufsatz von Hermann Funke über „Die große Krise. Das Geschlecht ohne Gott". Ausgehend von einer Betrachtung der Ursachen gegenwärtiger religiöser Verwirrung zeigt Funke den Weg zurück zur Religion. — Es folgt die Uebertragung eines Gedichtes von Ch. N. Biakik. — Claude G. Montefiore , der geistige Führer des englischen liberalen Judentums, knüpft an den jüngst im Morgen erschienenen Aufsatz Baecks über: „Volksreligion und Weltreligion" an, mit einer feinsinnigen Betrachtung: „Ein kurzes Wort über Judentum und Weltreligion", zu

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