KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 10 (Dezember 1930)
- Date
- 1930-12-01
- Page
- Seite 170 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2268830-2268973-2268985--3778-2272879- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
170 K. C.-Blätter Nachr.-Left dieser Veranstaltung hatte sich eine noch größere Anzahl von Bundesbrüdern eingefunden, da es galt, Ernst Rosenthal die ihm gebührende Ehrung zu erweisen. Er ist nunmehr seit zehn Jahren unser 1. Vorsitzender. Er hat nicht nur die sachlichen Geschäfte des Verbandes in wirklich vorbildlicher Weise unter Aufopferung vieler kostbarer Zeit geführt, sondern ihm ist es zweifellos zu danken, daß der Verband gerade in Breslau in der Oeffentlichkeit eine sicherlich alle anderen studentischen Verbände übersteigende Achtung genießt. In Anerkennung seiner Verdienste hat ihm die Gesamtheit der Bundesbrüder auf Anregung von Fritz Lohn einen namhaften Betrag als „Ernst-Rosenthal-Stiftung" zur Unterstützung junger bedürftiger Bundesbrüder zur Verfügung gestellt. Zur Erinnerung an den Tag ist ihm eine kleine Dedikation überreicht worden und seine Verdienste sowie seine Persönlichkeit haben Fritz Cohn und Benno Lohn, letzterer für den A.H.V. Viadrina-Breslau, in Ansprachen, sein Leibbursch Franz Engel in einem launigen Vortrag und Kurt Honigbaum in einem Tischliede beleuchtet/ Die herzliche Freude jedes mit allen, die bis zum Schlüsse der ausgedehnten Veranstaltung anhielt, hat sicherlich das Band der Zusammengehörigkeit fester gefügt. F. M. A. H. B. Sprevia. Wie alljährlich fand auch in diesem Jahre wieder das traditionelle Herrenessen des Altherrenbundes Sprevia statt. Die Not der Zeit hatte zwar manchen davon abgehalten, die Veranstaltung zu besuchen. Dafür fanden sich aber andere ein, die gerade infolge der mißlichen Wirtschaftslage und der jüngsten poli-» tischen Geschehnisse einen intensiveren Zusammenschluß der K. L.er für erforderlich hielten. So war denn in den behaglichen Räumen des Hotels Bristol eine stattliche Anzahl von Bundes- und Kartelbrüdern — es mögen etwa 75 gewesen sein — versammelt, die zum Teil von weither kamen. Ein besonderes Gepräge gewann die Zusammenkunft dadurch, daß sie eine Abschiedskundgebung für den scheidenden Vundesbruder Herbert Auerbach wurde, der eine neue Position in der Tschechoslowakei angenommen hat. Mehrfach wurden seine Verdienste gepriesen und seine treuesten Freunde (so lautet die bei dem Essen gegebene, mehr schöne als richtige llebersetzung der auf einem Geschenk eingravierten Worte „amici tristissimi") hatten ihm eine Abschiedsgabe dargebracht. Er dankte mit bewegten Worten. Auch sonst verlief der Abend sehr anregend, teils infolge der launigen Damenrede des in solchen Dingen bewährten Kohl Blumenthal, teils durch die politischen und unpolitischen Unterhaltungen, welche die Teilnehmer bis in die späten Stunden zusammenhielten. A.A.V. Makaria, Greifswald. Am 15. und 16. November feierten wir in Berlin unser 11. Stiftungsfest und hatten die große Freude, diesmal besonders viele auswärtige Burrdesbrüder begrüßen zu können. Am Sonnabend, den 15. November, fand abends das nun schon traditionelle Herrenessen statt, an dem außer den nahezu vollzähligen Mitgliedern unseres A. H. V. eine stattliche Anzahl von Kartellbrüdern und Gästen teilnahmen. Auf der Generalversammlung am 16. mußte Bbr. Litten zu unserem größten Bedauern seinen Vorsitz niederlegen» da er eine Assistentenstelle an der Staatlichen Frauenklinik Danzig-Langfuhr angenommen hat. Der neugewählte Vorstand setzt sich zusammen aus den Bundesbrüdern Hirschfeld, Erich Gutmann und Jacob» sohn. Den auswärtigen Bundesbrüdern, die weite Reise und Kosten nicht gescheut haben, das Stiftungsfest mit uns gemeinsam zu begehen und so an dem harmonischen Verlauf den wesentlichsten Anteil hatten, sei nochmals herzlich gedankt. — lieber die im Novemberheft der K. C.-Blätter veröffentlichten Anträge bitten wir alle Bundesbrüder auf den zugesandten Karten möglichst umgehend abzustimmen. A.H.V. Mbmgia. Anser 12. Stiftungsfest wurde in gewohnter Weise am 13./14. Dezember 1930 in Berlin gefeiert und vereinte wie immer die meisten Bundesbrüder mit denjenigen Kartellbrüdern, die unserm Bunde nahestehen. Bei dem traditionellen Herrenessen im „Russischen Hof" wies Bbr. Stern in seiner Festrede darauf hin, daß der A. H. V. Albingia nunmher auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblickt. Ferner sprachen u. a.