KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 7 (August 1930)
- Date
- 1930-08-01
- Page
- Seite 120 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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120 K. C.-Blätter Nachr -Lest Ausspracheabend nahmen wir zu den verschiedenen Anregungen Stellung, die der Hamburger Altherrentag gegeben hatte und versuchten von uns aus Vorschläge zu machen. Wir danken unserm l. Kbr. Erich Stern für alles, was er in den wenigen Tagen seines Hierseins für uns getan hat. Wir hegen die berechtigte Hoffnung, daß es ihm bei uns gefallen hat, und daß wir ihn recht bald wieder bei uns begrüßen dürfen. — Zum Pauktag einer l. K. V. Licaria gegen eine freie schlagende Verbindung „Salia" stellten wir zwei Partien. — Vermerkt sei' noch, daß zwei unserer Münchener Bundesbrüder die Gelegenheit benutzten, uns zu besuchen. Ein Tag spater begrüßten wir unfern l. A. H. Stephan Fränkel, der hier sein juristisches Doktorexamen mit „magna cum laude" bestand. Wir gratulieren ihm nochmals aufs herzlichste. Am 22. Juli fand unser Schlußkonvent statt. Wir inaktivierten unsere a. B. a. B. Brückmann, Fuchs» Lorge, Wagschal und Weikersheimer. Unseren a. B. Iacobsohn, Sprev. i. a. B. und Schäfer, Neo-Frib. i. a. B. genehmigten wir ihren Austritt. Die Chargen und Wartschaften wurden dechargiert. Die Chargierten und Fuchsmajoren erhielten die Kreuze und das F. M. in Klammern. Die Wahlen der F. C. hatte folgendes Ergebnis: F. C. X i. a. B. Richard Fuchs F. C. XX i.a. B. Herbert Lob F. C. XXX a. B. Alfred Pinkus (Unsere Ferienadresse bleibt bis auf weiteres: Würzburg, Königscafe, Theaterstraße.) Der F.C. X dankte den Chargierten, besonders dem Erstchargierten Bbr. Reichmann für die im Semester geleistete Arbeit für die Verbindung. Anschließend an den Konvent fand eine interne Schlußkneipe auf der Steinburg statt. Leider konnten nicht alle Bundesbrüder daran teilnehmen, weil sich einige gerade im Physikum befinden. Wir waren alle auf der Steinburg sehr, sehr lustig» doch als am Ende der Kneipe die Worte ertönten: Schönes Semester ex! hatte alle Fröhlichkeit einem stillen Ernst Platz gemacht. — Unter dem Gesang des von prominenten K. C.ern verfaßten „Würzburg-Liedes" schritten wir in tiefer Nacht von der Steinburg herab und stimmten immer, immer wieder den letzten Vers des Liedes an, den einer der begeistersten Würzburger, unser l. A. H. Kurt Schendel, gedichtet hat: „Schönste Stunden wir dir danken froh begeisternd uns zur Tat. Dank dir Perle du von Franken, Dank dir alte Kilianstadt!" Wer einmal in Würzburg studiert hat und seinen Sinn nicht ganz verschloß den Schönheiten von Stadt und Land, besonders aber der K. C.er, der ein Semester mitgeschafft hat an der schwierigen Aufgabe der Würzburger K. C.-Verbindung, wird niemals sein Würzburger Semester vergessen. Es wäre zu wünschen, daß viel mehr Kartellbrüder als bisher in Würzburg studieren. Bekannt ist die ausgezeichnete medizinische Fakultät und außerdem, Würzburg ist eine der billigsten deutschen Aniversitätsstädte. Wer in Würzburg studiert, nützt sich und dem K. C.! Rheno-Silesia, Bonn. Unsere Aktivitas bestand zu Anfang des Semesters aus 9 a. B. a. B. Cs beurlaubten zu uns eine l. K. V. Bavaria ihre a. B. a. V. Walter und Salomon, eine l. K. V. Sprevia ihren a. B. Wolf, eine l. K. 03. Vineta ihren a. V. Metzler, eine l. K. V. Reo-Friburgia ihren a. V. Bergen. Im Laufe des Semesters meldete sich Kbr. Rosenbaum aktiv. Ferner die Herren 8tuä. jur.H-Andermann aus Saarlouis „ med. Frank aus Lerne „ phil. Grünewald aus Lerne „ jur. Kaiser aus Lindenburg „ med. Kleimenhagen aus Neheim „ jur. Lieberg aus Düsseldorf „ med. Meyer aus Beurig b. Trier „ „ dent. Salomon aus Opladen „ „ Zweig aus Dortmund. Die interimistischen Chargenwahlen hatten folgendes, dann definitiv bestätigtes Ergebnis: X Lans Metzler XX Hans Wolfgang Singer XXX Kurt Berkley F. M. f. T. Lans Wolfgang Singer F. M. s. C. Kbr. Klaus Dreher. Eine gute Vorbedingung für den Verlauf des Semesters bildete die Zahl von 18 Aktiven, klein genug, um bundesbrüderliche Beziehungen zu ermöglichen, groß genug, um den zahl-