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KC-Blätter · 1930-08-01 · Heft 7 (August 1930) · p. Seite 118

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1930
Issue
Heft 7 (August 1930)
Date
1930-08-01
Page
Seite 118 (sequence 22)
Language
German
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118 K.C.-Blätter Nachr.-Left Kellermann, Robert an eine l. K. V. Sprevia; unseren l. a. F. Saretzki an eine l. K. V. Friburgia. Dem Generalurlaubsgesuch unseres l. a. B. Abraham wurde stattgegeben. — Wir gehen mit den besten Loffnungen in unser Wintersemester. in dem noch mehr als bisher das Laus im Mittelpunkt unseres Verbindungslebens stehen wird! Friburgia. Wir begannen das Semester am 23. April 1930. Eine 1. K. V. „Sprevia" beurlaubte zu uns ihren a. V. Moses und überwies uns ihren Brander London. Unserem a. F. Lewitan gewährten wir den Austritt. Unser Hauptaugenmerk richteten wir zu Beginn des Semesters auf die Keilarbeit, die auch vom besten Erfolge gekrönt war, es meldeten sich aktiv die Herren: stud. med. Fritz Linsberg aus Danzig „ phil. Willi Gottfeld aus Stretzin (Grenzmark) „ med. dent. Manfred Frankenstein aus Flatow (Grenzmark) „ „ James Koste aus Königsberg (Pr.) Die definitiven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X Lans Georg Wolf (XXX) XX Mar Rubenstein XXX Karlheinz Moses (Sprev.) F. W. Lans Isakowski (X, F.M.) i. a. B. F. M. f. C. Fritz Levy (XxX,X, FM) i. a. B. F. M. f. T. Leo Silberberg (X, F. M.) i. a. B. K. W. Martin Sternfeld Sp. W. XX S. W. XXX Mit der für. Königsberger Verhältnisse starken Aktivitas von 13 Mann konnten wir einen strammen Semesterbetrieb durchführen. Besonderen Wert legten wir gemäß den Richtlinien des H. A. lauf die körperliche Aus- und Durchbildung unserer Bbr. Bbr. Wir boxten zweimal in der Woche, treiben 2 Stunden Leichtathletik und haben 2 Fechtstunden. Unsere Bbr. Bbr. arbeiten, wie in den vorangegangenen Semestern in der C.V.-Iugendgruppe und im republikanischen Studentenbund mit. Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen ' Erfolge bei den hiesigen freien Studentenschaftswahlen versuchten wir, eine Arbeitsgemeinschaft deutscher jüdischer Studenten an den Königsberger Hochschulen zu gründen, die eine Legitimation der jüdischen Studenten den Universitätsbehörden gegenüber sein sollte. Die Verhandlungen zerschlugen sich aber, da das K. I. V. die Einbeziehung sämtlicher jüdischen Studenten forderte, während die Verbindung sich auf den Standpunkt stellte, daß nur jüdische Studenten deutscher Staatsangehörigkeit wirksam gegen Bedrohung staats- und hochschulbürgerlicher Rechte auftreten können. Die Freistudenten teilten je nach ihrer jüdisch-politischen Einstellung den Standpunkt der beiden Korporationen. Von geselligen Veranstaltungen ist zunächst unser Himmelfahrtsausflug zu erwähnen, der Aktive und Inaktive nach herrlicher Dampferfahrt bis Pillau nach Reuhäuser km die See führte. Ende Juni stieg unser Sommerfest in Form eines Ausfluges mit Damen nach dem Galtgarten. Die fröhliche Stimmung draußen, sowie die bis zum frühen Morgen dauernde Rachfeier auf der Kneipe zeigten uns, daß das Fest allseitigen Beifall gefunden hatte. Gegen Semesterende folgte die Aktivitas der liebenswürdigen Einladung der Eltern unseres Erstchargierten nach Vraunsberg. Wie schön es war, zeigte am besten die kurze, aber feurige Rede des XX, der mit baldigem, noch zahlreicherem Wiederbesuch drohte. Leider verließ uns am 1. Juli unser a. F. Schwejk, alias Hans Levy, um das Amt einer Stimmungskanone in einer 1. K. V. „Vineta" zu übernehmen. Rheno-Palatia, Würzburg. Unsere definitiven Chargenwahlen hatten j folgendes Ergebnis: i X Ernst Reichmann, Sprev. XX Erich Schöngut, Thur. XXX Alfred Pinkus, Sprev. F.M. X F. W. XX S. W. XXX Sp. W. a. B. Norbert Brückmann K. W. i. a.B. Paul Schnitzler. _ In der zweite Hälfte des Semesters rezipierten wir unseren Brander Erwin Cohn. Am 11. u. 12. Juni feierten wir in kleinerem Rahmen unser. Stiftungsfest. Zu unserer großen Freude konnten wir einige Bundes- und Kartellbruder bei uns begrüßen. Wir danken für sein Kommen unserm lb. A. h. Kurt Schendel, ohne den sich ja ein Rheno-

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