KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 3 (April 1930)
- Date
- 1930-04-01
- Page
- Seite 58 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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58 K, C.--Blätter Nachr.-Left Dr. Schoenholz und Dr. Mann sowie des Herrn Rabbiner Dr. Zimels, des Herrn Oberkantor Ziegler, des Herrn Rechtsanwalt Dr. Gustav Mayer und last not least unseres l. A. H. h. c. Dr. Ludwig Holländer für ihre Mitarbeit erhalten. Mit dem Ende des Wintersemesters ist der Betrieb auf unserer Skihütte auf dem Heldberg noch nicht vorbei, wo wir viele wunderbare Stunden verlebt haben. Allen Kartellbrüdern, die einige Ferientage im Schwarzwald verbringen wollen, steht die Hütte nach vorheriger Anmeldung bei Bbr. Lichtenstein, Freiburg i. Br., Gartenstraße 7, offen. Um reichlichen Zuspruch wird gebeten. Rheno-Silesia, Bonn. Die Verbindung bestand im Wintersemester aus 16 Aktiven. Es wurden inaktiviert: Hans Abraham, Erich Frank, Alfred tzergershausen, Gert Reumann, Kurt Paßmann, Werner Meyerowitz, Ernst Treidel. Es wurden beurlaubt: Herbert Kauder und Fritz Reugarten nach Heidelberg, Hans Wertheim nach Freiburg und Werner Sundheimer nach Köln. Es traten aus: Richard Falkenstein (Reo-Frib.) und Edwin Jakobs (Lic.). Die Chargierten (Frank, Loewenstein, Treidel) erhielten die Klammern, desgl. die Fuxmajore (Meyer und Dzialszynski). Das besondere Ereignis dieses Semesters war die Wahl zur „Allgemeinen Bonner Studentenschaft", die sich neu gebildet hat, um die alte Studentenschaft zu ersetzen. Die staatliche Anerkennung wird angestrebt. Unsere Liste, gemeinschaftlich aufgestellt mit der F. W. V. und der katholischen Jugendbewegung, erhielt 118 Stimmen (2 Sitze); i.a. B. Alfred Voß wird die Verbindung in der Kammer vertreten. Wir bitten um Bücher zur Vervollständigung unserer Bibliothek. Das neue Semester beginnt am Mittwoch, den 23. April 1930. A.A.B. Friburgo-Ghibellinia E.B. Die außerordentliche Generalversammlung, die am 16. März 1930 im K. C.-Heim zu Berlin ftattfand, hat folgenden Beschluß gefaßt: Rachdem bereits in der o. G. V. des A. H.V. Friburgo-Ghibellinia im Juli 1929 in Freiburg die Rotwendigkeit des Erwerbes eines eigenen Verbindungshauses beschlossen und dem Vorstand des A. tz. V. Vollmacht zum Ankauf erteilt wurde, beschloß die a. o. G. V. vom 16. März 19?0 einstimmig: 1. Für den Fall, daß die vorhandenen Mittel des Hausfonds für den Erwerb und die Inbetriebsetzung eines eigenen Verbindungshauses nicht ausreichen, wird ausschließlich für Zwecke des Hausfonds eine einmalige außerordentliche Umlage von allen Mitgliedern des A.H.V. in Höhe von 2000/v des von jedem Mitglied zu zahlenden jährlichen reinen A. H. V.- Veitrages erhoben, zahlbar in zwölf monatlichen Raten, frühestens ab April 1930. Die Umlage beträgt demnach bei Einbänderleuten mit einem Semesterbeitrag von RM. 30,— monatlich RM. 10,— bei Zweibänderleuten mit einem Semesterbeitrag von RM. 25,— monatlich RM. 8,35 bei nicht selbständigen Mitgliedern mit einem Semesterbeitrag von RM. 15,— monatlich RM. 5,—. Dieser Zuschlag von 200P/o wird auf Antrag auf die in den Jahren 1932 bis 1936 fällig werdenden A. H. V.- Beiträge anteilig verrechnet. Für diesen Fall ist demnach die außerordentliche Umlage nur eine Vorauszahlung der fällig werdenden A. H. V.- Beiträge. 2. Die Entscheidung darüber, ob und wann die Umlage in Kraft tritt, wird einer Kommission übertragen, bestehend aus den Bundesbrüdern: Apothekenbesitzer Ludwig Pehser, Berlin-Wilmersdorf, Helmstadter Straße 22, Rechtsanwalt Dr. Fritz Salomon, Berlin-Halensee, Eisenzahnstr. 1, Referendar Dr. Walter Seelig, Berlin W 50, Tauentzienstr. 7, die zuvor den Vorstand anzuhören hat. Die gleiche Kommission hat über schriftliche Anträge auf Stundung, Minderung oder Befreiung dieser Umlage zu entscheiden; sie ist zur strengsten Verschwiegenheit verpflichtet und darf nur den Kassenwart des A. H. V. unterrichten. Die Umlage ist, sofern sie in Kraft tritt, aus das Postscheckkonto Dr. Siegfried Hein, Freiburg i. Br. (Post-