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KC-Blätter · 1930-04-01 · Heft 3 (April 1930) · p. Seite 39

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Journal
KC-Blätter
Volume
1930
Issue
Heft 3 (April 1930)
Date
1930-04-01
Page
Seite 39 (sequence 3)
Language
German
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Rachr.-Lest K. C.-Blätter 39 Curt Erwin Katz. S. 39. — Die Zukunft der K. C.'Verbindungen. S. 39. — Lamburg als ^.'-Z—.! Tagungsort S. 40. — Amschau. L. 41.— Zulafsungssperre im akademischen Beruf. S. 44. — Äie Mot des angesteüten Akademikers. S. 45. — Akademische und allgemeine Nachrichten. S. 47. — Aus anderen Verbänden. S. 51. — Verbandsnachrichten. S. 54. — K. C -Hilfsfonds. S 60. — Akademischer Stellennachweis. S. 60 Adressenänderungen. S. 60. — Personalnachrichten. S. 61. — Bücher- und Blätterschau. S. 62. — K. C.- Veranstaltungen. S. 63. Curt Erwin Katz (Reo-Frid.) gestorben zu Freiburg, „Curt Erwin Katz ist gestorben", so verbreitete sich in den letzten Tagen des vergangenen Jahres die Lrauernachricht unter allen denen, die ihn kannten. Keiner konnte es fassen, keiner wollte es glauben. And doch hatte eine tückische Krankheit in wenigen Tagen einen der eifrigsten unserer jungen Mitkämpfer aus vollster Aktivität mit harter Faust ins dunkle Jenseits hinübergerissen, hatte ihm unerbittlich vor einem neuen Jahr in Freiburg, vor Wintersport und Feldberg Halt geboten! Wer Curt Katz kannte, hat in ihnr einen treuen Bundes- oder Kartellbruder verloren, einen eifrigen Vorkämpfer für unsere Idee und unsere Ideale. Curt Katz war einer der Wenigen, die berufen gewesen wären, uns zu zeigen, wie wir einen Mittelweg zwischen altem und neuem Geist finden können, eine Ende Dezember 1929. Vereinigung alten Korporationsstudententums mit jugendlicher Freiheit durch frisch-fröhlichen Sport. Hatte er uns doch zu so manchem sportlichen Erfolge verholfen. So haben wir, die wir seine Entwicklung in der Verbindung entscheidend beeinflussen durften, einen doppelten Verlust erlitten. Am kalten Dezembernachmittag hinter der grunweiß-gelben Fahne haben wir ihm noch am Grabe ewige Treue geschworen, indem wir ihm das dreifarbige Band, für das er kämpfte, mit unter die Erde gaben. Wir werden sie ihm am besten halten, indem wir seine Ideale weiter Hochhalten, treu unserem Wahlspruch: per L8pera ad astra! Schlafwohl, Leibfuchs! Klaus Dreher (Veo.-Frib) (X, XX, F.M.) Die Zukunft dev K. C.- Verbindungen. Vortrag von Ludwig Lolländer vor den Berliner K. C.ern. Die Zukunft eines Verbandes kann nicht entschieden werden in ein Paar kurzen Debattierstunden. Der Vortrag, den der Führer des K. C. auf einer Veranstaltung des Brandenburgischen Provinzialverbandes hielt, war selbstverständlich nicht gedacht, um eine Patentlösung zu liefern für alle Zweifelsfragen, die sich für den Verband aus seiner Aufgabe ergeben, Bekenner einer modernen Zeitgestaltung und zugleich Bewahrer alterprobter, überlieferter Werte zu sein. Der Ältherrentag in Lamburg, der in Bälde tagen wird, soll Gelegenheit geben, über dMe Fragen einiges Wesentliche und Beherzigenswerte zu sagen. Die Berliner Veranstaltung war als Auftakt hierzu zu verstehen und erfreute sich eines außerordentlich regen Interesses seitens der Berliner K. C.er und ihrer Damen. Gerade an diese Beteiligung der K. C.-Damen knüpfte Bbr. Lolländer zu Beginn seiner Ausführungen an, und hob hervor, daß es vielleicht oft die Frauen unserer Bundesbrüder seien, die den Verband verkennen und die darum einmal über seine innere Struktur manches hören sollten, was sie vielleicht zu anderer Meinung stimmen könnte. Sind uns die Frauen unserer Bundesbrüder doch nicht nur deshalb willkommen, weil sie eben Frauen unserer Bundesbrüder sind, sondern vor allem, weil der K. C. ja nicht den Einzelnen außerhalb der Familie beansprucht, oder gar gegen sie, weil er ihn vielmehr mit seiner ganzen Lebenssphäre als zugehörig empfindet. Der Vortragende ging davon aus, daß man einen Verband begreifen müsse aus dem Zwecke, den er verfolge, und aus dem Milieu, dem er entstamme. Die Universität sei der Zentralpunkt des K. C.er-Seins. Die Studentenschaft, als deren Glied der K. C.er sich empfinde, habe in ihrer Daseinshaltung sicherlich manches an sich, was dem heutigen Menschen uneben scheine. Vielleicht sei manches veraltet

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