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KC-Blätter · 1929-02-01 · Heft 1 (Februar 1929) · p. Seite 8

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Journal
KC-Blätter
Volume
1929
Issue
Heft 1 (Februar 1929)
Date
1929-02-01
Page
Seite 8 (sequence 10)
Language
German
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mögen, wenn sie durch den Saul schreiten, nur neue Zeit neue Forderungen an den -Menschen immer den geraden Weg vor sich hingehen, sich stellt. Trotzdem werfen wir die alten Symbole weder rechts noch links wenden, da es zu beiden nicht etwa von uns. Wir verehren sie, weil Seiten viele Anstoße gibt, an denen sie sich verwir ihre Bedeutung auch in der neuen Zeit anletzen könnten. Sie laufen aber kreuz und erkennen, und weil wir das Ideal des deutschen quer, stoßen sich, verletzen sich und schreien dann wie des jüdischen Studenten in inniger Verschmerzlich und klagen den ärztlichen Pfleger Mahlung an uns tragen. Wir wissen: Die Radian, daß er sie nicht geschützt habe." kalen verhöhnen uns, weil wir ihnen nicht extrem So geht es auch Den deutschen Studenten in genug sind und weil sie, die den Sinn für manbezug auf die Entente und die Bedrückung Deutschches Geschichtliche verloren haben, im Grunde ** r. rn AA44i4«M44*A4« S\A-M - OSaA I* A (Ua ÜaA« Wf 4«^ genommen der Ideale spotten und nicht begreifen können, daß Ehre, Freiheit, Vaterland, lands. Statt zu sagen: sur eine begeisterte Jugend neben (v taupe uno Heimat noch alles bedeuten können. So denken wir an jenen alten Kämpfer in der Deutschen Reiche und Staaten gegründet. Der Mensch ist ein Einsamer nur im Tod, doch Leben und Sterben verbündet" wir an jenen alten Kämpfer in der Deutschen Nationalversammlung 1848, Daniel Bassermann, |UmUUU4VVJ -L.WXVJ) «(/UIVVVV ^U||VVimAIVU) sucht uns die Couleurstudentenschast zu verder damals ausgesprochen hat: fernen und bedenkt nicht, was Schleiermacher sagt: ... . ... .. ...... .. ... _ , „Die Freiheit verteidigt jetzt Derjenige, wel- „Bedenken Sie, daß kein Einzelner bestehen, cf>er die Gesetze stärkt, damit die Besinnung zu- . daß kein Einzelner sich retten kann, daß doch rückkehre bei der verführten Masse, welche nicht unser aller Leben eingewurzelt ist in deutscher unterscheiden kann zwischen Aufregung und Auf- Freiheit und deutscher Gesinnung, und diese regung. welche, weil eine Revolution notwendig gilt es." und gerechtfertigt war, nun die zweite und Darum sind wir im höchsten Maße modern, im eine immerwährende Revolution für berechtigt höchsten Maße mit der heutigen Zeit verbunden. hält." Wir erkennen mit Freude und mit Dankbarkeit Denken wir daran: Eine Revolution war notdie Verdienste des neuen Staates um alle Unterwendig und gerechtfertigt, aber wir wollen die drückten an. Wir wissen, daß ein neuer Geist uns zweite und die immerwährende verhüten, und völlig durchzieht. Und wenn wir auch alles wir wollen uns den alten Wurzeln unserer Kraft, andere wie Bilderstürmer sind, so fteut uns die unserer jüdischen und unserer deutschen, verbunden Sonne der Freiheit, die über all diejenigen trotz mit den Idealen des neuen Staates, des fteien all dem Kummer und trotz aller Not autzugehen Deutschen Reiches der Gegenwart und der Zubegonnen hat, die uns die neue Zeit brachte. Wir kunft, mit innerer und herzlicher Begeisterung haben Achtung und Ehrfurcht vor den zweifellos zuwenden, getragen von dem alten markigen Rufe, großen Werten der Vergangenheit, aber wir wisder immer wieder in unsere Herzen dringt: Wir sen, daß sie sich überlebt haben und daß eine ringen um Ehre, Freiheit, Vaterland. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Hermann Berlar. Berlin. — Verlag: Philv'Berlag, Berlin S« 83. Lmdenstratze 13. Druck: D. FeUchenseld. Berlin SW 68.

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